Brief an den Papst: Neue CELAM-Präsidiumsmitglieder erneuern missionarischen Einsatz

Vollversammlung des Lateinamerikanischer Bischofsrates auf Kuba

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HAVANNA, 13. Juli 2007 (ZENIT.org).- Die neue Führung des Lateinamerikanischen Bischofsrates (Consejo Episcopal Latinoamericano, CELAM) hat Papst Benedikt XVI. brieflich versichert, sich mit neuem Schwung für eine „unermüdliche Evangelisierung“ einzusetzen. Der CELAM setzt sich aus Vertretern aller 22 Bischofskonferenzen in Lateinamerika und der Karibik zusammen.



Die neu gewählten Präsidiumsmitgliedern – Raymundo Damasceno Assis, Erzbischof von Aparecida, Brasilien (Vorsitzender); Baltazar Enrique Porras Cardozo, Erzbischof von Mérida, Venezuela (Erster Stellvertretener Vorsitzender); Andrés Stanovnik OFM. Cap., Bischof von Reconquista, Argentinien (Zweiter Stellvertretender Vorsitzender), und Emilio Aranguren Echeverría, Bischof von Holguín, Kuba (Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Angelegenheiten) – gratulieren dem Heiligen Vater in dem Schreiben, das während der 31. ordentlichen Generalversammlung des CELAM auf Kuba (10. - 13. Juli) aufgesetzt wurde, zum Namenstag, und sie danken ihm für die Approbation des Schlussdokuments der Fünften Generalkonferenz des lateinamerikanischen und karibischen Episkopats (Aparecida, Brasilien, 13.-31. Mai), die der Papst persönlich eröffnet hatte.

„Mit der Freude, wie sie Jüngern und missionarischen Hirten des Herrn Jesus zu Eigen ist, und von Grund auf im missionarischen Geist erneuert, verpflichten wir uns mit neuem Eifer zu einer unermüdlichen Evangelisierung, damit unsere Völker in ihm [Jesus Christus, Anm. d. Übers.] das Leben haben“, schreiben die Bischöfe, die zudem ihre „brüderliche Verbundenheit“ mit dem Papst und seinen Anliegen ausdrücken – durch die Kraft des Gebetes.

Benedikt XVI. hatte bei der offiziellen Bestätigung des so genannten Dokuments von Aparecida (spanisches Original) seine Freude über die Ankündigung einer „Kontinentalmission“ zum Ausdruck gebracht. Was den Inhalt des bedeutenden Dokuments anbelangt, verwies er auf den Aufruf, der Eucharistie Priorität zu geben, sowie auf die Notwendigkeit, die religiöse Bildung der Gläubigen und der Pastoralmitarbeiter verstärkt in den Blick zu nehmen und zu fördern.