Brief chinesischer Gläubiger an den Papst

m Pressesaal des Vatikans veröffentlichter Brief einiger Bischöfe, Priesterund Laien

Rom, (ZENIT.org) Antonio Gaspari | 966 klicks

Unter den vielen Sendungen, die Papst Benedikt XVI. erreichen, wählte der Pressesaal des Vatikan einen Brief zum Druck und zur Verteilung aus, der mit „von einer Gruppe von Mitgliedern des Klerus und gläubiger Chinesen, (einigen Bischöfen, Priestern, Klerikern sowie Laien)“ unterschrieben ist.

Die Autoren des Schreibens erklären, „besondere Zuneigung“ für Papst Benedikt XVI. zu hegen, und fügen hinzu: „Wir mögen Sie gern und opfern für Sie täglich unsere Gebete und Messen auf“.

„Auch wenn viele von uns“   fährt der Brief fort   „nicht die Gelegenheit hatten, Sie persönlich zu besuchen und Sie keinerlei Möglichkeit hatten, China im Fernen Osten zu besuchen, hat Ihr Rücktritt uns an die Zuneigung und die Liebe Ihrer Heiligkeit dem chinesischen Volk und den chinesischen Katholiken gegenüber denken lassen.“

Das Schreiben erinnert an die besondere Aufmerksamkeit Benedikts XVI., die er der Kirche in China gewidmet habe, indem er versucht habe, „den Dialog zu fördern und das Kreuz zu erleichtern, das wir tragen, wobei er Besorgnis zeigte und China und das chinesische Volk segnete.“

In den acht Jahren seines Pontifikats ließ Benedikt XVI. nicht eine Gelegenheit aus, um der Kirche und dem chinesischen Volk besondere Segenswünsche zu senden. Nicht nur bei Anlässen wie dem jährlichen Frühlingsfest oder den Olympischen Spielen, sondern auch, um das Leiden der von Katasprophen wie Schneeunwettern und Erdbeben heimgesuchten Bevölkerung zu lindern. Viermal tätigte Benedikt XVI. anläßlich der Katastrophen großzügige Gaben an „Jinde Charities“ durch „Cor Unum“.

Der Papst richtete Komplimente für die Veröffentlichung der Messbücher in chinesischer Sprache aus und gratulierte den neuen Führern des Landes.Trotz der Konflikte und Schwierigkeiten war der Papst immer freundlich und herzlich zu den chinesischen Autoritäten und voller Zuneigung für die Kirche in China.

Die Unterzeichner wünschen sich, dass Benedikt XVI.auch im zukünftigen zurückgezogenenen Leben fortfahre, sich der „kleinen Herde in China“ anzunehmen. Abschließend steht geschrieben: „Danke, Heiliger Vater! Wir, Klerus und chinesische Gläubige, werden Sie niemals vergessen. Wir werden Sie für immer lieben!“