Brueghel und die Wunder der flämischen Kunst

Vom 18. Dezember 2012 bis zum 2. Juni 2013 wird im römischen Chiostro del Bramante die erste große Ausstellung über das berühmte Künstlergeschlecht zu sehen sein

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ROM, 16. November 2012 (ZENIT.org).- Mit der Ausstellung „Brueghel. Meraviglie dell’arte fiamminga” (Brueghel. Die Wunder der flämischen Kunst) werden im römischen Kulturzentrum „Chiostro del Bramente” vom 18. Dezember 2012 bis zum 2. Juni 2013 die Werke des berühmten Künstlergeschlechtes erstmals zur Geltung kommen.  

Es handelt sich um eine einzigartige Gelegenheit, die Hauptwerke dieser zwischen dem 16. und den 17. Jahrhundert  wirkenden außergewöhnlich talentierten Dynastie zu bestaunen und deren über 150-jährige Geschichte aus chronologischer, familiärer und künstlerischer Perspektive zu betrachten.

Die von Sergio Gaddi und Doron J. Lurie, Konservator antiker Gemälde am „Tel Aviv Museum of Art”, kurierte Ausstellung ist Teil eines großen internationalen Projektes, das nach den Stationen Como und Tel Aviv nun erstmals in einer völlig neuen Form nach Rom gelangen wird. Die Retrospektive in Rom enthält beinahe neunundzwanzig neue Werke und wird von der Arthemisia Group in Zusammenarbeit mit DART „Chiostro del Bramante” veranstaltet.

Die insgesamt mehr als 100 Werke umfassende Ausstellung präsentiert ein vollständiges Ensemble herausragender Gemälde aus nächster Nähe vor der eindrucksvollen Kulisse Roms. Die Besonderheit der Ausstellung liegt in ihrer Zusammensetzung und der Herkunft der Werke. So enthält „Brueghel. Meraviglie dell’arte fiamminga” eine große Zahl seltener Exponate aus in aller Welt verstreuten bedeutenden nationalen und internationalen Museen sowie zahlreichen berühmten privaten Kollektionen. Manche der Werke werden zum ersten Mal vor einem Publikum gezeigt.    

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[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]