Bundesverdienstkreuz der Republik Deutschland für Kurienkardinal Sandri

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ROM, 25. Februar 2009 (ZENIT.org).- Die Kirche stehe in der Schuld Deutschlands, erklärte Kardinal Leonardo Sandri, Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, im Rahmen eines Festakts in der deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl.



Der in Buenos Aires (Argentinien) geborene 65-jährige Kardinal erhielt aus den Händen von Botschafter Hans-Henning Horstmann das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Ausgezeichnet wurde er für seine verdienstvolle Arbeit als Substitut im vatikanischen Staatssekretariat von 2000 bis 2007 und die gute Abwicklung der erfolgreichen Visiten von Würdenträgern aus Deutschland im Vatikan in dieser Zeit und umgekehrt.

Beim Festakt war neben mehreren Vatikan-Botschaftern unter anderem auch der Generalsekretär der Bischofssynode, Erzbischof Nikola Eterovic, anwesend, berichtet die heute italienischsprachige Ausgabe des „Osservatore Romano“.

In seinen Dankesworten machte Kardinal Sandri die Festgäste darauf aufmerksam, dass Deutschland die Heimat von Papst Benedikt XVI. sei und dass die Kirche diesem Land somit einiges verdanke. „Die ökumenische und interreligiöse Dimension sowie die multiethnische und multikulturelle Sensibilität, die in Deutschland so geschätzt werden, finden in diesem berühmten Kind einen Widerhall, der vom Heiligen Stuhl aus Europa und die ganze Welt erreicht.“