Burundi: Papst trauert um die Opfer eines Raubüberfalls

Ordensfrau und italienischer Entwicklungshelfer ermordet

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VATIKANSTADT, 30. November 2011 (ZENIT.org). – Nach dem Tod einer Ordensschwester und eines italienischen Entwicklungshelfers, die bei einem versuchten Raubüberfall in der Mission Kiremba (Diözese Ngozi) am 27. November getötet wurden, wandte sich Papst Benedikt in einem Schreiben an den Bischof von Nguzi und an die Kongregation der Dienerinnen von der Nächstenliebe in Brescia sowie an die Angehörigen des italienischen Entwicklungshelfers Francesco Bazzani.

„Mit großem Schmerz“, heißt es in dem Telegramm, unterzeichnet von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, „erfuhr Papst Benedikt XVI. von dem Mord an Schwester Lukrecija Mamic und Herrn Francesco Bazzani und spricht den Dienerinnen von der Nächstenliebe in Brescia, sowie der Familie und den Angehörigen von Herrn Bazzani und der ganzen Diözese Ngozi sein Beileid aus. Der Papst bittet Gott, den barmherzigen Vater, um die Aufnahme der Verstorbenen, die ihr Leben dem Dienst an den Kranken und Armen gewidmet haben, in sein Reich und bittet um Beistand und Hoffnung für Schwester Carla Lucia Brienza, damit sie diese Prüfung überstehen möge. Im Zeichen seiner geistigen Verbundenheit erteilt der Heilige Vater von ganzem Herzen den Schwestern der Kongregation der Dienerinnen von der Nächstenliebe, der Familie des Herrn Bazzani und allen, die von diesem brutalen Mord betroffen sind, seinen Apostolischen Segen“.[jb]