Cannes Filmfestival: Ökumenischer Preis für „This must be the Place“

Italienischer Regisseur für künstlerische Qualität, Kreativität, evangeliumsgemäße Botschaft und Universalität ausgezeichnet

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ROM, 3. Juni 2011 (ZENIT.org). - Der italienische Regisseur Paolo Sorrentino ist bei den Filmfestspielen in Cannes für seinen ersten Film in englischer Sprache „This must be the Place“ mit dem ökumenischen Preis ausgezeichnet worden.

Der preisgekrönte Film erzählt die Geschichte des Ex-Rockstars (Sean Penn), der eine Reise durch das Kernland der USA beginnt, um nach dem Verfolger seines Vaters, einem ehemaligen untergetauchten Nazi, zu suchen.

Penns Filmpartnerin ist die Schauspielerin Frances McDormand, die auch im Film „Fargo“ gespielt hat.

Die Filmfestspiele von Cannes sehen sechs ausgewiesene Positionen für Richter vor, die das evangelische und katholische Kino vertreten, und zum ersten Mal haben sie eine Liste von Kriterien erstellt, mit deren Hilfe sie ihre Auswahl treffen.

Diese umfasst die künstlerische Qualität, eine evangeliumsgemäße Botschaft, die universale Dimension, und den kreativen Arbeitsverlauf.

Der Film gewann mit einstimmigem Beschluss der Richter, weil er aufzeige, was man menschliche Wärme nennt.