„Caritas-Preis“ der italienischen Nahrungsmittel-Bank ergeht an Papst Benedikt XVI.

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ROM, 21. Dezember 2006 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. ist mit dem „Caritas-Preis“ der Stiftung Banco Alimentare ausgezeichnet worden, der italienischen Bank für Nahrungsmittel („Food Bank“).



Der Papst habe die Auszeichnung erhalten, weil er zu Beginn seines Pontifikats die Caritas als die „natürliche Dimension der christlichen Existenz“ bezeichnet hatte, als „Geschenk seiner selbst an den anderen“, heißt es in einer entsprechenden Erklärung.

Der Preis beläuft sich auf rund 263.000 Dollar. Der Heilige Vater wird den gesamten Betrag zur Finanzierung von Werken der Nächstenliebe aufwenden.

Die italienische Stiftung „Banco Alimentare“, die von P.Mauro Inzoli geleitet wird, sammelt überschüssige Nahrungsmittel und verteilt sie unter Organisationen, die sich landesweit der armen und mittellosen Menschen annehmen. Gegründet wurde sie 1989 auf Initiative des Gründers der Bewegung Comunione e Liberazione („Gemeinschaft und Befreiung“), P. Luigi Giussani, und Danino Fossati, der damals einer Nahrungsmittelkette vorstand. Die Einrichtung gehört heute zum europäischen Verband der Nahrungsmittel-Banken und verfügt seit wenigen Jahren auch über eine Bank für Arzneimittel.

Die Verleihung des Preises fand am Mittwoch im Rahmen der Generalaudienz in der Audienzhalle Paul VI. statt. Benedikt XVI. äußerte gegenüber den Vertretern der „Banco Alimentare“ seine Wertschätzung für deren Werk und bestärkte sie in ihrem „Einsatz für die Bedürftigsten“.