CDL fordert Bundestag zur Ausübung seiner Schutzpflicht für das ungeborene Leben auf

Steigende Abtreibungszahlen signalisieren Handlungsbedarf

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ROM, 21. Juni 2012 (ZENIT.org). - Odila Carbanje, die stellvertretende Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), sieht aufgrund der gestiegenen Abtreibungszahlen dringenden Handlungsbedarf der Bundesregierung, wie die CDL mitteilt:

„Der erneute Anstieg der Abtreibungszahlen, wie die Mitteilung des Statistischen Bundesamts belegt, muss unsere Gesellschaft endlich alamieren. Der Gesetzgeber ist schon im Jahre 1993 vom Bundesverfassungsgericht dazu aufgerufen worden, die Abtreibungszahlen genau zu beobachten und bei steigender Tendenz, einen wirksameren Schutzmechanismus für die ungeborenen Kinder zu installieren. Wer wirklich an einer Hilfe für die betroffenen Frauen interessiert ist, sollte sich auch näher mit den Gründen befassen, warum eine Frau ihr Kind nicht austrägt.

Die Ängste der Frauen, ein Kind zu bekommen, nehmen zu und so treiben sie auch immer früher ab. Der Anteil der hormonellen Abtreibungen mit Mifegyne® ist steigend. Die Auswirkungen dieser Methode unterscheiden sich grundlegend von denen der anderen Methoden und bedürfen dringend einer wissenschaftlichen Untersuchung/Begleitung. Einerseits müssen die Frauen das Mittel selbst einnehmen und den teilweise mehrere Tage dauernden selbst ausgelösten und nicht mehr aufzuhaltenden Tötungsprozess in ihrem Körper aushalten, andererseits gelangen die Hormonsubstanzen in das Abwasser und beeinflussen dadurch auch die sonstige Umwelt.

So ist es zwingend notwendig, dass der Gesetzgeber endlich eine nähere Untersuchung der Ursachen und der Begleitumstände von Abtreibungen, sowie deren Anstieg durch einen Ausschuss des Bundestages durchführen lässt, um, gemäß den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes, seiner Schutzpflicht für die ungeborenen Kinder und deren Mütter wirkungsvoller nachkommen zu können."