Chile: Kirche unterstützt Opfer der heftigen Regenfälle

1.500 Menschen ohne Zuhause

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SANTIAGO, 31. August 2005 (ZENIT.org).- Aufgrund der anhaltenden starken Niederschläge haben in den vergangenen Tagen in Chile rund 1.500 Menschen ihr Zuhause verloren, das berichtete heute, Mittwoch, die italienische Ausgabe des "Osservatiore Romano".



Von den dramatischen Folgen der heftigen Regengüsse sind auch zahlreiche Familien in der Erzdiözese Santiago de Chile betroffen, viele von ihnen haben keine Nahrungsmittel. Aus diesem Grund hat Erzbischof der chilenischen Hauptstadt, Kardinal Francisco Javier Errázuriz Ossa, unverzüglich eine Kampagne zur Unterstützung der Betroffenen eingeleitet. Die diözesane Caritas-Organisation sammelt unterdessen unverderbliche Nahrungsmittel, Decken, Winterkleidung und Windeln. Außerdem wird um finanzielle Unterstützung gebeten.

"In diesem Monat der Solidarität und im Gedenken an Padre Hurtado wollen wir uns für unsere Brüder und Schwestern einsetzen, die in Not sind. Öffnen wir unsere Herzen und seien wir ihnen gegenüber großzügig", sagte der für Sozialfragen verantwortliche Vikar des Erzbischofs, Pater Alfonso Baeza.

Die Heiligsprechung des seligen Jesuitenpaters Alberto Hurtado Cruchaga wird Ende Oktober in Rom stattfinden. Der 1952 verstorbene chilenische Priester gilt als eine der bedeutendsten kirchlichen Persönlichkeiten seines Landes. Er wurde vor allem durch sein Engagement für die Armen bekannt.