Chilenische Jugendliche auf den Spuren ihrer Nationalheiligen

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SANTIAGO, 3.November 2005 (ZENIT.org).- Mehr als 70.000 Jugendliche aus ganz Chile nahmen am Samstag an der traditionellen Wallfahrt zum Heiligenschrein der heiligen Teresa de los Andes teil und feierten auf der 27 km langen Strecke von Chabuco nach Carmelo ihren neuen Nationalheiligen, P. Alberto Hurtado SJ. Papst Benedikt XVI. hatte ihn am 23. Oktober in Rom zur Ehre der Altäre erhoben.



Den krönenden Höhepunkt bildete die Eucharistiefeier, in der Kardinal Francisco Javier Errázuriz, Erzbischof von Santiago de Chile, die Jugendlichen dazu ermutigte, großherzig und offen zu sein, \"um Gott in jedem Menschen wahrnehmen zu können\". Die Jugendlichen und er selbst pflegten die Gewohnheit der Wallfahrt, \"weil wir Jesus suchen, um selbst ein so großer Freund von ihm zu werden wie Teresita und Alberto\". Alle lud er dazu ein, \"den Spuren der chilenischen Heiligen zu folgen, damit wir das Reich Gottes aufbauen und dafür sorgen können, dass unser Vaterland wahrhaftig und gerecht werde\".

Der Präses der katholischen chilenischen Jugendvereinigung \"Esperanza Joven\" (\"Jugendliche Hoffnung\"), P. Galo Fernández, erklärte, dass man mit dieser Veranstaltung zum Abschluss der Feierlichkeiten rund um die Heiligsprechung des heiligen Alberto \"ein großartiges Fest der Heiligkeit\" feiern wollte. Sowohl der heilige Alberto als auch die heilige Teresa de los Andes hätten sich dem Herrn bedingungslos hingegeben, seien aber in ihrer Art, den Glauben zu leben, sehr verschieden gewesen. Beide hätten auf einzigartige Weise den Weg gefunden, \"den Dienst am Nächsten und das Gebet miteinander in Einklang zu bringen, und das ist für die Jugendlichen überaus attraktiv und herausfordernd\".