China bereitet weitere unrechtmäßige Weihe vor

Papst appelliert an Einheit mit Rom

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ROM, Donnerstag, 9. Juni 2011 (ZENIT.org). – Die „chinesische Nationalkirche“, die sogenannte Patriotische Vereinigung hat für heute eine weitere illegale Bischofsweihe vorbereitet mit P. Joseph Shen Guo’an als unrechtmäßig geweihtem Prälaten der Wuhan Diözese.

Diese Nachricht von UCANews ist die erste über weitere unrechtmäßige Weihen. Für die Sichuan Provinz sollen drei Bischöfe geweiht werden, möglicherweise in diesem Monat, einer von ihnen (für die Leshan Diözese) ohne päpstliche Genehmigung.

Im November letzten Jahres war bereits wieder ein Bischof ohne päpstliche Erlaubnis geweiht worden.

Der Vatikan hat China daran erinnert, dass Religionsfreiheit das Recht für die Kirche beinhalte, ihre eigenen Führungspersönlichkeiten auszuwählen.

Letzten Monat richtete Benedikt XVI. einen leidenschaftlichen Appell an die Weltkirche, für die Gläubigen in China zu beten. „Dort wie vielerorts erlebt Christus seinen Leidensweg“, sagte der Papst und fügte hinzu, „dass die chinesischen Gläubigen ein Recht auf unsere Gebete haben und unserer Gebete bedürfen.“

„Chinesische Katholiken möchten, wie sie es schon oft geäußert haben, die Einheit mit der Weltkirche, mit dem obersten Hirten, mit dem Nachfolger Petri“, stellte der Papst fest. „Mit unseren Gebeten können wir für die Kirche in China erwirken, dass sie einig, heilig und katholisch bleibt, treu und widerständig in der Lehre und der kirchlichen Disziplin. Sie braucht all unsere Zuneigung.“