China: Jahr des Glaubens

Auf den Spuren von Abraham und Hiob mit Blick auf den Katechismus der Katholischen Kirche

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ROM, 6. November 2012 (ZENIT.org). ‑ Im Jahr des Glaubens sollen die Gläubigen dem Beispiel Abrahams und Hiobs folgen: Dies betonen viele katholische Diözesen in China zu Beginn des Jahres des Glaubens. Wie die Agentur Faith dem Fidesdienst aus Hebei berichtet, laden die chinesischen Bischöfe in ihren Predigten und Hirtenbriefen zu dem von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen Jahr des Glaubens dazu ein.

Der Weihbischof von Schanghai, Alios Jin Lu Xian, erinnert zum Jahr des Glaubens an die Bedeutung der Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des Glaubens und empfiehlt gemeinschaftlichen Anbetungen und Rosenkranzgebete. Außerdem lädt er angesichts der schwierigen Situation in einigen Diözesen die Gläubigen zum „Zeugnis der Wahrheit“ ein und zitiert in diesem Zusammenhang das Johannesevangelium: „Dann werdet ihr die Wahrheit kennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh 8,32).

In einem Hirtenbrief erinnert Bischof Peter Feng Xin Mao von Jing Xian in der Provinz Hebei an die Bedeutung der Evangelisierung im Jahr des Glaubens, denn „niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen“ (Lk 8, 16-18). Bischof Zhang Huai Xin von Wie Hui, Bischof Paul Pei Jun Min von Liao Ning und viele andere Bischöfe laden die Gläubigen zu einer besonderen Aufmerksamkeit für spirituelle Initiativen auf und erinnern an dabei auch an die Marienverehrung sowie an das Bemühen um Gläubige, die sich von der Kirche entfernt haben.
Verschiedene Diözesen erinnern im Jahr des Glaubens auch an das 20jährige Jubiläums des Katechismus der Katholischen Kirche, aus dem im Anschluss an die Sonntagsgottesdienste jeweils einige Abschnitte verlesen werden sollen.