China: Jinde Charities im Dienst an AIDS-Kranken

Pflege, Prävention und Fürsorge

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ROM, 3. Dezember 2012 (ZENIT.org/Fides). – Der Kampf gegen Aids und die Pflege von Aidskranken und HIV-Infizierten ist Priorität der Abteilung für Aidsprävention und ‑bekämpfung des katholischen Hilfswerks Jinde Charities mit Sitz in der Provinz Hebei. Laut der Agentur Faith anlässlich des Welt-Aidstages am 1. Dezember wurden erst vor Kurzem 40 Familien mit Aidskranken und HIV-Infizierten mit Hilfsmitteln in Form von Heizkostenzuschüssen unterstützt. Mit den Spenden der „Kirche vom guten Hirten“ und der St.-Paul’s-Foundation aus Hongkong hilft Jinde Charities seit sechs Jahren Aids-Kranken und ihren Angehörigen. Ende Oktober wurden im Rahmen eines Kurses für aidskranke Frauen Behandlungs- und Präventionsmöglichkeiten erläutert: Am zehntägigen Kurs unter Leitung von Ärzten und Experten nahmen 20 Frauen aus 17 Dörfern teil. Dabei riefen die Schwestern von Jinde Charities vor allem dazu auf, „die Zuversicht und die Hoffnung nicht zu verlieren und der Krankheit mit einer positiven Einstellung zu begegnen.“

Zur Bekämpfung von Aids wurden unter Leitung des zuständigen Büros bei Jinde Charities im Laufe der Jahre zahlreiche Kurse (für Ehepaare, Studenten, Wanderarbeiter,…), Treffen (mit ähnlichen Einrichtungen,. Behörden, Pastoralarbeitern, freiwilligen Helfern,…), öffentliche Kundgebungen (in Pfarreien, Diözesen und kirchlichen Basisgemeinden und in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden) veranstaltet. Dabei bemüht sich die katholische Kirche auch um die Zusammenarbeit mit spezifischen Einrichtungen bei der Pflege von Aidskranken. Von 2006 bis Ende 2010 nahmen insgesamt 10.050 Personen an den Veranstaltungen teil, darunter auch 500 Aidskranke und Aidswaisen. Seit 2007 wurden allein im Aids-Büro von Jinde Charities in Sha He 48 Familien in 40 Dörfern, 185 Personen und 52 Aidswaisen betreut.

Das Aids-Büro von Jinde Charities wurde mit einem eigenen Sitz offiziell im März 2006 eingerichtet, wobei die Schwestern zusammen mit freiwilligen Helfern schon lange Vorarbeit geleistet hatten. Von 2006 bis 2007 bemühte sich das Büro auch um die Überwindung der sozialen Diskriminierung von Aidskranken mit der Bereitstellung von psychologischer und medizinischer Begleitung und Aufklärung über Möglichkeiten der Prävention. Von 2007 bis 2008 stand vor allem die Begleitung der Kranken zu einem selbständigen Leben im Mittelpunkt.