Christen im Heiligen Land

Papst Franziskus macht Mut

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 353 klicks

„Ich ermutige euch, immer Zeugen des Friedens zu sein, der Freude und der Barmherzigkeit Gottes.“ So die Worte von Papst Franziskus in einer Nachricht anlässlich des Endes des „Jahr des Glaubens“ an den latinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal.

„Ich möchte meine tiefe Wertschätzung gegenüber den Christen des Heiligen Landes zum Ausdruck bringen, für ihre treue Pflege der heiligen Orte und für ihr kontinuierliches Zeugnis der Verkündigung des Evangeliums. Ich versichere euch mein Gebet und meinen Dank an Gott für euren tiefen Glauben und eure Standhaftigkeit“, so Papst Franziskus weiter. „Dieses Jahr hat uns allen die Möglichkeit gegeben, auf eine neue Art und Weise über das Geheimnis des Glaubens und die Heiligkeit Gottes nachzudenken, die er mit uns in Christus geteilt hat. Wir machen dies als Sünder, im Bewusstsein unserer Erbärmlichkeit, aber immer in Dankbarkeit für die Barmherzigkeit Gottes.“

Er fuhr fort, die Geschichte des Glaubens habe ihre Wurzeln im Heiligen Land. „Bevor man die persönliche Glaubensgeschichte und unser Bedürfnis nach der Barmherzigkeit Gottes verstehen kann, müssen wir uns alle dem Ort und der Zeit zuwenden, in der Jesus unter uns weilte. Denn dort hat der Herr Gestalt angenommen und uns Gott offenbart. Dort hat er seinen Aposteln und Jüngern gelehrt und hat die Freuden und Leiden, das Glück, die Schwierigkeiten und die Liebe des menschlichen Lebens gelebt. Und dort hat er uns das Geschenk der Passion, des Todes und der Auferstehung, so wie die Sicherheit des ewigen Lebens gegeben.“

Die Feierlichkeiten anlässlich des Endes des „Jahres des Glaubens“ endeten im Heiligen Land am vergangenen Sonntag, an denen 7000 Menschen in Nazareth teilnahmen.