Christen in Madagaskar freuen sich über den Appell des Papstes für die Opfer der Naturkatastrophe

Auch Aufmerksamkeit und Zuneigung gehören zur Überlebenshilfe

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ROM, 13. März 2012 (ZENIT.org). – „Wir danken dem Heiligen Vater für seinen Appell beim Angelusgebet, mit dem er denen eine Stimme gab, die keine haben. Ich danke im Namen meiner Gemeinde, der christlichen und der zivilen, denen ich den Aufruf des Papstes vorgelesen habe; die Menschen waren sichtlich gerührt“, so Bischof Gaetano Di Pierro von Moramanga zum Fidesdienst.

Beim sonntäglichen Angelusgebet hatte Papst Benedikt XVI. am 11. März die internationale Staatengemeinschaft zu großzügiger Hilfe für die Opfer der Naturkatastrophe aufgerufen, die das Land vor einem Monat heimsuchte und vielerorts großen Schaden verursacht hatte (ZENIT berichtete).

„Hier in Madagaskar“, so Bischof Di Píerro zum Fidesdienst, „helfen die Menschen sich selbst, und es wurden auch Spenden zur Verfügung gestellt, doch dies kann die Überlebensprobleme dieser Menschen nicht lösen. Ich danke im Namen meiner christlichen Gemeinde und aller Menschen hier vor Ort all denen, die uns geholfen haben: Der Herr möge sie entlohnen.

Auch der Nuntius in Madagaskar hat uns sowohl materielle als auch spirituelle Hilfe zukommen lassen. Das Hilfswerk CRS hat uns vom ersten Moment an unterstützt. Die Menschen brauchen vor allem Aufmerksamkeit und Zuneigung, aber auch materielle Hilfe wie zum Beispiel Wellbleche zum Reparieren der Dächer, die hier ein Viertel des Monatsgehalts eines Arbeiters kosten. Außerdem wird Saatgut für Hülsenfrüchte jeder Art benötigt, damit es wenigstens eine kleine Ernte gibt“, so Bischof Di Pierro abschließend.