Christen und Muslime gemeinsam für die Familie

Botschaft zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan

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ROM, 19. September 2008 (ZENIT.org).- Christen und Muslime „können und müssen gemeinsam für den Schutz der Würde der Familie arbeiten“. Mit dieser Grundsatzaussage grüßt der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, die Muslime anlässlich des Abschlusses des Fastenmonats Ramadan.



Die heute veröffentlichte traditionelle Botschaft des Rates steht unter dem Leitwort: „Christen und Muslime für die Würde der Familie“.

Im Bereich der Familie sei es bisher sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene oft zur Zusammenarbeit gekommen, da Christen und Muslime die Familie hochschätzten, heißt es in dem Dokument.

„Die Familie, der Ort, an dem die Liebe und das Leben, der Respekt vor dem anderen und die Gastfreundschaft einander begegnen und weitergegeben werden, ist gewiss die ‚Grundzelle der Gesellschaft‘.“

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Familie auch „die erste Schule“ sei, „in der die Achtung vor dem Anderen in seiner Identität und Unterschiedlichkeit gelernt wird“. Der interreligiöse Dialog und die Ausübung des eigenen Bürgertums könnten daraus nur Vorteile ziehen.