Christen werden verfolgt - was können wir für sie tun?

Auf diese Frage antwortet Lucia Wicki-Rensch in einem Vortrag am 11. April in Zug (Schweiz)

Luzern, (KiN Schweiz/Fürstentum Liechtenstein) | 272 klicks

Lucia Wicki-Rensch, Informationsbeauftragte von KIRCHE IN NOT Schweiz/Fürstentum Liechtenstein, hält in Zug am Freitagabend, 11. April 2014, einen Vortrag über verfolgte Christen. Dieses Referat hält sie im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der katholischen Pfarrei Gut Hirt in Zug, die das ganze Jahr über Vorträge zur Christenverfolgung anbietet. An weiteren Abenden referieren Bischof Paul Hinder, südliches Arabien im Mai, Kardinal Kurt Koch, Vatikan, im Juni, Patriarch Gregor III. Laham, Syrien, und der em. Bischof Macram Max Gassis, Sudan, im August. (http://www.kath-zug.ch/pdf/verfolgte-christen.html

Der Vortrag von Lucia Wicki-Rensch findet um 18.30 Uhr im Pfarreiheim der Pfarrei Gut Hirt statt. Im Anschluss daran wird ein Gottesdienst in der Pfarreikirche gefeiert. Zu sämtlichen Vorträgen und anschliessenden Gottesdiensten sind alle ganz herzlich eingeladen. Die Veranstaltungen sind kostenlos.

Hilfsaktionen und Gebet

Fast täglich finden sich in den Medien Informationen über Angriffe auf Christen in Nigeria oder anderen Ländern der Welt. Mitte Februar richtete die radikalislamische Sekte Boko Haram im Nordosten Nigerias ein Massaker an bei dem über 100 Menschen, vorwiegend Christen, getötet wurden. Zwischen 2003 und heute haben über 2/3 aller Christen den Irak verlassen. Heute leben gerade noch rund eine halbe Million Christen im Irak. Diese beiden Beispiele zeigen, dass das Problem der Christenverfolgung in vielen Ländern eine Realität darstellt, es sich aber nicht einfach lösen lässt. Auf mögliche Lösungsansätze und Beispiele der konkreten Hilfe geht Frau Lucia Wicki-Rensch in ihrem Referat ein. Als Informationsbeauftragte von KIRCHE IN NOT hat sie immer wieder mit Menschen aus den betroffenen Ländern zu tun. Durch Reisen in jene Länder verschafft sie sich selbst ein Überblick über die Situation vor Ort. Das Hilfswerk KIRCHE IN NOT steht mit Hilfsaktionen, Informationstätigkeit und Gebet für bedrängte und Not leidende Christen in rund 140 Ländern ein. Das Hilfswerk nimmt jährlich über CHF 10 Mio. an Spendengeldern ein.

Appell des Papstes

Papst Franziskus richtete am Stephanstag, 26.12.2013, folgenden Appell an die Menschen: „Darum beten wir heute besonders für die Christen, die wegen des Zeugnisses für Christus und das Evangelium diskriminiert werden. Wir sind denen nahe, die wie einst Stephanus falsche Anschuldigungen und Gewalt jeder Art erleiden. Es sind heute sogar mehr als in der Frühzeit der Kirche! Das geschieht vor allem dort, wo die Religionsfreiheit noch nicht garantiert oder nicht voll verwirklicht ist – aber auch in Ländern, die zwar auf dem Papier die Freiheit und die Menschenrechte schützen, aber wo die Gläubigen und speziell die Christen de facto auf viele Schranken und Diskriminierungen stossen.“