Christliche Filmemacher müssen für Werte auf der Leinwand kämpfen lernen

Dem italienischen Regisseur Giulio Base geht es um die rechte Motivation

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ROM, 14. Dezember 2007 (ZENIT.org).- Wer heute Filme mit Werten produzieren will, die es in sich haben, lässt sich auf eine Herausforderung ein, die viel kostet. Der italienische Regisseur Giulio Base versucht dies mit den Filmen, die er produziert, dennoch umzusetzen.



Vor kurzem hat sich Base in einer wissenschaftlichen Untersuchung mit dem Thema auseinandergesetzt. Als Regisseur und Darsteller hat er in christlich inspirierten Filmen wie „Maria Goretti“, „Padre Pío“ oder bei einigen Staffeln der TV-Miniserie „Don Matteo“ (dort unter anderem neben Terence Hill) mitgewirkt. Heute weiß er: „Die Rolle des Filmregisseurs ist es, Stimme und Vermittler einer Botschaft zu sein, die durch das Kino Millionen von Menschen erreicht.“

Das sei der Grund, warum „alle einen Film drehen wollen“, schreibt er in seiner Doktorarbeit. Aber man dürfe dies nicht nur für sich tun, aus Eigensucht, sondern für ein höheres Gut. Deshalb habe es seine wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des Doktorgrades der Fakultät für „Institutionelle Kommunikation“ an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom auch über Kino geschrieben.

Kinofilme zu machen, die über Werte nachdenken lassen, sei grundsätzlich möglich, schreibt Base. Allerdings sei dafür eine „künstlerische Motivation“ vonnöten, „damit die Welt dadurch besser wird“.

Auch wenn es gegenwärtig nicht mehr so massive Schwierigkeiten gebe, wenn es darum geht, positive Werte auf die Leinwand zu bringen, bleibe dies weiterhin eine große Herausforderung. Es sei nicht einfach, Regisseure und Schauspieler zu finden, die „mit tiefer christlicher Einstellung“ gerade dieser Kinowelt „positive Werte“ unterbreiteten.

Es gelte, hart zu arbeiten, damit Kino mit Werten wie Schönheit und Hoffnung sein Publikum fasziniert, so der Regisseur. Das ist die Aufgabe der neuen christlichen Filmemacher.