Christliche Internet-Konferenz in Rom

Austausch von Projekten und Ideen

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ROM, 26. Juni 2012 (ZENIT.org). – Die „European Christian Internet Conference” tagt seit 17 Jahren in Rom und führt europäische Christen zusammen, um sich über die Möglichkeiten dieses Mediums zur Verkündung auszutauschen. Dieses Jahr steht die Vernetzung über  Mobiltelefone im Vordergrund.

Der Präsident der ECIC, Juha Kinanen, erklärte seinen Romaufenthalt gegenüber Romereports mit dem Interesse daran, wie der Vatikan das Internet nutze.

An den Treffen nahm auch der Sekretär des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, Msgr. Paul Tighe, teil, um sich mit denjenigen auszutauschen, die sich aufgrund ihrer tagtäglichen Beschäftigung mit den digitalen Medien, wie zum Beispiel Webmaster, in dieser Kultur besonders gut auskennen, wie er erklärte.

Das Internet hat zahllose Möglichkeiten eröffnet, auch über Mobiltelefone, iPads und iPhones Menschen zur Beschäftigung mit Gott, der Religion und dem Glauben zu bringen. Das reicht von der Teilnahme an Gottesdiensten und verschiedensten sonstigen Veranstaltungen, Bibelstudium, Breviergebet in zahlreichen Sprachen bis hin zum Anzünden virtueller Kerzen über Mobiltelefone.

Wie Papst Benedikt XVI. bereits mehrfach hervorhob, sind die neuen Kommunikationsmittel eine hervorragende Möglichkeit, religiöse Inhalte mit Hilfe der neuen Technologien zu verbreiten. Es gibt bereits ein digitales Brevier auf lateinisch als „App“ für das iPhone und den iPod [ZENIT englisch berichtete] und ein Rosenkranz-App mit Meditation [ZENIT berichtete].

Trotz der zahllosen Vorteile und neuen Gelegenheiten für Evangelisierung gilt es aber, den digitalen Weg nur dort einzusetzen, wo er angebracht ist. So hat die neuseeländische Bischofskonferenz bereits ein Schreiben veröffentlicht, in dem von den Priestern „Treue zum Buch“ gefordert wird [ZENIT berichtete], wenn es um die Feier der heiligen Messe geht. Bei liturgischen Feiern  dürfen keine iPads zum Einsatz kommen.

Eine solche Regulierung könnte unter Umständen Länderübergreifend notwendig werden. [jb]