Christliche Unternehmner setzen sich für „Globalisierung des Gemeinwohls“ ein

Soziale Verantwortung soll größeren Stellenwert erhalten

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ROM, 30. Januar 2008 (ZENIT.org).- In europäischen Unternehmen sollen die Grundprinzipien der christlichen Soziallehre zum Tragen kommen. Diesen Appell zur Wahrnehmung der sozialen Verantwortung werden Wirtschaftstreibende aus der ganzen Welt von Mailand aus lancieren. Am 2. Februar setzen sie sich im Rahmen eines internationalen Kongresses an der katholischen Universität Sacro Cuore mit dem Thema „Die christlichen Unternehmer und leitenden Verantwortlichen für die Zukunft Europas“ auseinander.



Die Initiative geht von einem Vorschlag der italienischen Union der christlichen Unternehmer (UCID) aus und richtet sich an deren internationalen Dachverband „International Christian Union of Business Executives“ (UNIAPAC).

Wie der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden ankündigte, soll der gemeinsame Appell zu einem größeren Einsatz für die Zukunft Europas ermutigen, wobei die Logik der reinen Geschäftsbeziehungen überwunden werden soll.

Die Unternehmer wollen den wirtschaftlichen, kommerziellen und individuellen Interessen jene hinzufügen, die zu den sozialen Grundwerten gehören: Familie, Arbeit, wissenschaftliche Forschung und Solidarität mit Einwanderern und Afrika. Diese Werte stellen für die Union den „Königsweg“ dar, um in der globalisierten Welt von heute eine „Globalisierung des Gemeinwohls“ zu erreichen.