„Christliches Forum für Israel“ befragt deutsche Politiker zum Thema Israel

„Projekt Bundestagswahl 2009“

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ROM, 18. August 2009 (ZENIT.org).- Das „Christliche Forum für Israel“, ein Verbund aus über 20 christlichen Werken und Organisationen, wendet sich im Rahmen seines „Projekts Bundestagswahl 2009“ mit fünf Fragen zum Thema Israel an die rund 1.500 Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien.

Die Politiker aus den 299 Wahlkreisen in Deutschland sind herausgefordert, sich aktuellen Themen wie der deutsch-israelischen Beziehungen, der Nahostpolitik und der potenziellen Bedrohung Israels durch den Iran zu stellen.

„Für die christliche Wählerschaft sind die Nahostpolitik unseres Landes und die Beziehung zu Israel von besonderem Interesse“, erklärte Harald Eckert gegenüber ZENIT. „Als Christen haben wir die Chance und Verantwortung, uns in dieser Frage besonders zu engagieren.“

„Die Befragung 2005 hat übrigens unter den Politikern positives Aufsehen erregt“, so Eckert. „Die Wähler interessieren sich für dieses Thema! Über 20 Prozent der befragten Kandidaten haben geantwortet. Sogar eine Hochschule interessierte sich für die Dokumentation der Ergebnisse.“

Wenn man auf diese positiven Erfahrungen aufbaue, könne man mit Gottes Hilfe vielleicht noch mehr erreichen als 2005, so der erste Vorsitzende des Forums. „Das wäre ein Segen – für Israel und für Deutschland!“

Die Antworten der Politiker werden unter www.projekt-bundestagswahl.de im Internet veröffentlicht und können zur Orientierung für den 27. September dienen, an dem der Deutsche Bundestag neu gewählt werden wird. Auf der Homepage werden zu den genannten Themen auch grundsätzliche Stellungnahmen aus den Fraktionen und Parteiprogrammen sowie ein Ausschnitt wichtiger Aussagen führender Politiker zu lesen sein.

Das „Projekt Bundestagswahl 2009“ hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere die christlichen Wähler auf die Positionen der Kandidaten und Parteien aufmerksam zu machen. Das zentrale Anliegen der Aktion, die unter der Federführung von Christen an der Seite Israels e.V. und der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem durchgeführt wird, ist eine Wählerinformation auf breiter Basis. So kann sich jeder Wähler seine eigene Meinung bilden und entsprechend abstimmen. Die genannte Homepage wird Ende August freigeschaltet. Bei Rückfragen kann man sich an info@projekt-bundestagswahl.de wenden.