Christus ist der Schlüssel zum Erfolg: Franziskaner halten Anbetungsmarathon ab

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PERTH, 15. Juli 2008 (ZENIT.org).- Dass Christus der Schlüssel zum Erfolg des Weltjugendtages ist, davon sind die Franziskanerbrüder der Erneuerung (Franciscan Friars of the Renewal) überzeugt. Die Ordensmänner aus New York organisierten in dieser Woche in der Allerheiligen-Kapelle im Central Business District von Perth einen 40-Stunden-Marathon eucharistischer Anbetung.



Bruder Columba Jordan, 30, der mindestens 1.000 jugendliche Teilnehmer verbuchte, erklärte gegenüber ZENIT, dass die Anbetung ein machtvoller Weg sei, um der Jugend zu helfen, die Anwesenheit Christi in der Eucharistie zu erfahren.

„Benedikt XVI. bat die jungen Menschen in seiner Botschaft zum Weltjugendtag, für ein neues Pfingsten in Australien zu beten. Junge Menschen können das nicht tun, ohne Zeit mit Christus zu verbringen“, so Bruder Columba, der im Jahr 2000 auf dem internationalen Weltjugendtag in Rom selbst den Mut und die Klarheit gefunden hatte, dem Ruf Jesu zu folgen.

„Der springende Punkt beim Weltjugendtag ist, Jugendlichen zu helfen, zu einer Begegnung mit Christus zu finden“, fügte er hinzu. „Ohne die ist alles sinnlos.“

In seinem früheren Leben als Web-Designer habe er den Ruf zum religiösen Leben zwar immer gespürt, aber bis zum Weltjugendtag habe ihm der Mut gefehlt, diesem auch tatsächlich nachzugehen.

„Darum geht es auf dem Weltjugendtag“, meinte auch ein junger Pilger namens Nacho Quijano aus dem spanischen Santander. Quijano bekräftigte, er sei nicht als Tourist nach Australien gekommen, sondern um „mit der katholischen Realität in Australien in Berührung zu kommen und Katholiken aus der ganzen Welt zu treffen“.

Nacho ist mit 30 weiteren Spaniern in das Land südlich des Äquators gereist. Er berichtete, dass sie sich seit Monaten darauf vorbereitet hätten zu entdecken, dass die Botschaft der Kirche universal sei. „Ich freue mich auf die Begegnung mit dem Papst“, fügte er hinzu, „um seine Botschaft zu empfangen und sie mir zu Eigen zu machen“.

Von Catherine Smibert; Übersetzung von Katharina Karl