Claudio Maria Celli: Wahrheit ist nicht populär

Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 5. Juni

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ROM, Freitag, 3. Juni 2011 (ZENIT.org/H2onews). - Zum Anlass des 45. Welttages der sozialen Kommunikationsmittel, der am 5. Juni mit dem Thema: „Wahrheit, Verkündigung und Authentizität im Leben des digitalen Zeitalters“ begangen wird, sprach Msgr. Claudio Maria Celli, Präsident des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel über die Herausforderung der „Wahrheit“ im digitalen Zeitalter und richtete sich damit besonders an jene, die sich auf der Welt mit diesem Thema beschäftigen.

„Unser Wunsch ist es nicht nur, eine intellektuelle Anerkennung zu bekommen, unsere Aufgabe, unser Werk lädt uns dazu ein, heute Verkünder zu sein, im täglichen Leben und in unserer Gesellschaft das Wort und die Botschaft Christi zu verkünden.“

Msgr. Celli erinnerte daran, dass der Papst in der digitalen Zeit besonders Missionare und Verkünder Christi ruft.

„Ihm treu zu sein bedeutet nicht nur, von ihm  und vom Evangelium zu sprechen, sondern auch, glaubwürdige, authentische und ehrliche Personen zu sein…Es ist nötig, daran zu erinnern, dass wir keiner Ideologie folgen, sondern, dass wir zu einer Person gehören, dass wir Christus dem Herrn gehören…Dieser Herr Jesus Christus wiederholt uns: ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.‘ Wir alle sind in diese Verkündung eingebunden. Und der Papst unterstrich mit Nachdruck: ‚Wahrheit, Verkündung und Zeugnis, ein authentisches Zeugnis geben‘… ‚vor allem müssen wir wissen, dass die Wahrheit, die wir suchen, nicht durch ihre ‚Popularität‘ oder Aufmerksamkeit Bedeutung bekommt…Sie muss Nahrung für jeden Tag werden, nicht nur unterhaltsam für einen Moment‘. Das gilt für alle von uns!“

Der Präsident des Päpstlichen Rates für soziale Kommunikationsmittel beendete seine Botschaft mit einer Aufforderung an die digitale Zeit:

„Ja, wir müssen alle in den sozialen Netzwerken präsent sein, aber mit einem menschlichen und vollständigen, tiefen und überzeugenden evangelischen Zeugnis. Ich glaube, dass dies der Ruf und die Ermutigung ist und ich würde auch sagen, dass das die Herausforderung der Botschaft des Heiligen Vaters zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel ist.“