COMECE-Kongress über Werte und Perspektiven für das Europa von morgen

Vom 23. bis zum 25. März 2007 in Rom

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BRÜSSEL, 22. Februar 2007 (ZENIT.org).- Anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft organisiert die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) einen Kongress in Rom. Vom 23. bis zum 25. März werden bis zu 400 Teilnehmer aus ganz Europa die Möglichkeit haben, jene Werte zu identifizieren und zu bekräftigen, die das Projekt der europäischen Einigung von Anfang an getragen haben.



„Diese Werte müssen heute wieder mit Leben gefüllt werden, damit die Europäische Union auf die Erwartungen reagieren kann, die ihre Bürger und die Welt an sie richten“, heißt es in einer Presseerklärung der COMECE, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Ganz in diesem Sinn werden sich die Kongressteilnehmer mit einer „Botschaft aus Rom“ an die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer wenden, die am 25. März in 2007 zum Europäischen Rat in Berlin versammelt sein werden.

Delegationen der 23 Bischofskonferenzen der Europäischen Union, der katholischen Bewegungen und Gemeinschaften werden an dem Treffen in Rom teilnehmen, darunter die Union der europäischen Konferenzen der Ordensoberen (UCESM), die europäische Union der Dominikaner und Dominikanerinnen (ESPACES), das europäische Informationsbüro der Jesuiten (OCIPE) oder das Netzwerk IXE, Vertreter der „Semaines Sociales“ in Frankreich, des Zentralrats der Katholiken in Deutschland (ZDK), die spanischen „Propagandistas“ und Mitglieder des italienischen Netzwerkes „Retinopera“.

Auch zahlreiche hochrangige europäische Politiker haben ihr Kommen angesagt: der italienische Ministerpräsident Romano Prodi, die Staatspräsidentin der Republik Irland, Mary McAleese, der deutsche Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble (als Vertreter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft), der Präsident des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering sowie die früheren Mitglieder der Europäischen Kommission Peter Sutherland, Marcelino Oreja und Mario Monti.

Der Heilige Stuhl wird von Erzbischof Dominique Mamberti, Sekretär des Heiligen Stuhls für die Beziehungen mit den Staaten, vertreten werden. Für die anderen christlichen Konfessionen werden Metropolit Emmanuel, Mitglied der Heiligen Synode de Ökumenischen Patriarchen und Metropolit von Frankreich, sowie Pastor Jean-Arnold de Clermont, Präsident der Konferenz Europäischer Kirchen, das Wort ergreifen.

Der Kongress wird mit der Vorstellung eines Berichts mit dem Titel „Ein Europa der Werte“ des Weisenrates eröffnet werden, der von der COMECE im September 2006 einberufen wurde. Auf der Grundlage der Schlussfolgerungen dieses Textes und bereichert durch den Austausch im Rahmen der verschiedenen Arbeitsgruppen wird der Text der „Botschaft aus Rom“ erarbeitet und Romano Prodi übergeben werden, der das Dokument am 25. März in Berlin dem Europäischen Rat übergeben wird.

Der zweitägige COMECE-Kongress schließt am Sonntag, dem 25. März, mit dem Angelus-Gebet zusammen mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz.