"Corporate Social Responsibility" für christliche Unternehmer ein Gebot

Zehn BKU-Unternehmer ausgezeichnet

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 278 klicks

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und der Bund Katholischer Unternehmer e. V. (BKU) stellten am vergangenen Freitag die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen sozialen Organisationen und Unternehmen auf sozialem Gebiet vor, wie eine Pressemitteilung des BKU vom 21. Januar 2014 meldet. Die begleitende Broschüre „ENGAGEMENTkonkret 2013“ dokumentiert zehn Beispiele kleiner und mittelständischer Betriebe, die dem BKU angehören und sich an dem Gemeinschaftsprojekt von Caritas und BKU, „CSR — Ein Gewinn für alle“, beteiligt hatten.

„CSR“ ist die Abkürzung für „Corporate Social Responsibility“. Dr. Helmut Loggen, stellvertretender Diözesan-Caritasdirektor, erklärt dazu: „Wenn sie Fachkräfte gewinnen und halten oder Kundenentscheidungen beeinflussen möchten, müssen sich Unternehmen für Mitarbeiter, Kunden und gemeinnützige Anliegen einsetzen. Corporate Social Responsibility ist zu einer unternehmerischen Wettbewerbsdisziplin geworden.“ Dr. Gerd Placke von der Bertelsmann-Stiftung stellte fest, Kooperation sei der Schlüssel zur Bewältigung drängender Herausforderungen. Dr. Martin Schoser, BKU-Geschäftsführer, betonte: „Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln ist zugleich werteorientiertes Handeln, das sich an ethischen Prinzipien orientiert. Es trägt zum langfristigen Unternehmenserfolg. Doch CSR ist für christliche Unternehmer nicht nur ein Erfolgsfaktor, sondern zugleich ein Gebot.“

Die Broschüre „ENGAGEMENTkonkret 2013“ kann als e-Book  oder als pdf abgerufen werden.