„Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker“: Botschaft der V. Generalkonferenz von Aparecida, Brasilien (13-31. Mai 2007)

Missionierende Jüngerschaft im Dienste des Lebens

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APARECIDA, 16. Juni 2007 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die deutsche Übersetzung der Botschaft, die die Teinehmer der V. Generalversammlung des lateinamerikanischen und karibischen Episkopats (13.-31 Mai 2007) den Gläubigen in Südamerika zukommen ließen.


Am Ende ihrer Beratungen im brasiölianischen Wallfahrtsort Aparecida riefen die Hirten, die rund 40 Prozent der katholischen Weltbevölkerung vertreten, im vorliegenden gemeinsamen Schreiben zu einer großen kontinentalen Mission auf.

„Ein neues Pfingsten soll sich ereignen, das uns besonders dazu drängt, die Katholiken aufzusuchen, die sich entfernt haben, und all jene, die wenig oder nichts von Jesus Christus wissen, damit wir mit Freude eine Gemeinschaft in der Liebe Gottes, unseres Vaters, werden. Diese Mission soll alle erreichen, alle Bereiche umfassen und dauerhaft sein.

Mit dem Feuer des Heiligen Geistes wollen wir durch die Evangelisierung weiter unsere Heilsgeschichte hoffnungsvoll aufbauen, da wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben (Hb 12,1), nämlich die Märtyrer, Heiligen und Seligen unseres Kontinents. Mit ihrem Zeugnis haben sie uns gezeigt, dass Treue bis zum Ende möglich ist und sich lohnt.“

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BOTSCHAFT DER V. GENERALKONFERENZ AN DIE VÖLKER LATEINAMERIKAS UND DER KARIBIK

Versammelt im Nationalen Heiligtum unserer Heiligen Jungfrau Concepción Aparecida in Brasilien, grüßen wir, in der Liebe des Herrn, Gottes Volk und alle Männer und Frauen guten Willens.

Vom 13. bis 31. Mai 2007 haben wir uns zur V. Generalkonferenz der Bischofskonferenzen Lateinamerikas und der Karibik versammelt, die in Anwesenheit und mit dem Wort des Heiligen Vaters Benedikt XVI. eröffnet wurde.

In unseren Arbeiten, die in einer Atmosphäre des glühenden Gebetes, der Brüderlichkeit und der liebevollen Gemeinschaft durchgeführt wurden, waren wir bestrebt, dem Weg der Erneuerung, den die katholische Kirche seit dem II. Vatikanischen Konzil und den vorangegangenen vier Generalkonferenzen des Episkopats Lateinamerikas und der Karibik zurückgelegt hat, Kontinuität zu geben. Nach Abschluss dieser V. Konferenz kündigen wir euch an, dass wir die Herausforderung übernommen haben, zu arbeiten, um unserer Mission in und ausgehend von Lateinamerika und der Karibik einen neuen Impuls und neue Kraft zu geben.

1. Jesus: Weg, Wahrheit und Leben

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“
(Joh 14,6)

Angesichts der Herausforderungen, die diese neue Epoche, in der wir uns befinden, an uns stellt, erneuern wir unseren Glauben und verkünden mit Freude allen Männern und Frauen unseres Kontinents: Wir werden geliebt und erlöst in Jesus, Gottes Sohn, der Auferstandene, der in unserer Mitte lebt; durch Ihn können wir von unserer Sünde, von aller Sklaverei befreit werden und in Gerechtigkeit und Brüderlichkeit leben. Jesus ist der Weg, der uns die Wahrheit entdecken lässt und die volle Erfüllung unseres Lebens erreichen lässt!

2. Aufgerufen, Jesus zu folgen

„Sie kamen und sahen’s und blieben diesen Tag bei ihm“
(Joh 1,39)

Die erste Aufforderung, die Jesus an jeden Menschen richtet, der die Begegnung mit ihm erlebt hat, ist, sein Jünger zu sein, um seine Schritte in seine Spuren zu setzen und seine Gemeinschaft zu bilden. Es ist unsere größte Freude, seine Jünger zu sein! Er ruft jeden von uns mit unserem Namen und kennt genau unsere Geschichte (vgl. Joh 10,3), um mit Ihm zu leben und uns auszusenden, seine Mission fortzusetzen (vgl. Mk 3,14-15).

Lasst uns dem Herrn Jesus folgen! Sein Jünger ist derjenige, der diesem Aufruf gefolgt ist und ihm Schritt für Schritt auf den Wegen des Evangeliums folgt. In seiner Nachfolge hören und sehen wir, wie Gottes Reich geschieht, die Bekehrung jedes Menschen ist Ausgangspunkt für die Wandlung der Gesellschaft, und es öffnen sich uns die Wege des ewigen Lebens. In der Schule Jesu lernen wir ein „neues Leben“, dynamisiert durch den Heiligen Geist, das sich in den Werten des Reiches widerspiegelt.

Indem wir uns mit dem Meister identifizieren, bewegt sich unser Leben unter dem Impuls der Liebe und im Dienste unserer Mitmenschen. Diese Liebe bedeutet eine ständige Option und Erkenntnisfähigkeit, um dem Weg der Seligkeit zu folgen (vgl. Mt 5,3-12; Lk 6,20-26). Lasst uns nicht das Kreuz fürchten, das die Treue zur Nachfolge Jesu Christi bedeutet, denn es ist erleuchtet vom Licht der Auferstehung. Auf diese Weise, als Jünger, öffnen wir Wege des Lebens und der Hoffnung für unsere Völker, die unter der Sünde und allen erdenklichen Ungerechtigkeiten leiden.

Der Aufruf, Jünger und Missionare zu werden, verlangt von uns eine klare Entscheidung für Jesus und sein Evangelium, die Kohärenz zwischen Glaube und Leben, die Verkörperung der Werte des Reichs, die Eingliederung in die Gemeinschaft, und ein Zeichen des Widerspruchs und der Neuheit zu sein in einer Welt, die den Konsumismus fördert und die Werte verzerrt, die dem Menschen Würde verleihen. In einer Welt, die sich dem Gott der Liebe verschließt, sind wir eine Gemeinschaft der Liebe, nicht von der Welt, sondern in der Welt und für die Welt! (vgl. Joh 15,19; 17,14-16).

3. Die missionierende Jüngerschaft in der Pastoral der Kirche

„Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker“
(Mt 28,19)

Wir stellen fest, wie der Weg der missionierenden Jüngerschaft eine Quelle der Erneuerung unserer Pastoral auf dem Kontinent ist und ein neuer Ausgangspunkt für die Neue Evangelisierung unserer Völker.

Eine Kirche, die sich zur Jüngerin macht

Aus der Parabel des guten Hirten lernen wir, Jünger zu sein, die sich vom Wort nähren:
„Die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme” (Joh 10,4). Dass das Wort des Lebens (vgl. Joh 6,63), das wir in der betenden Lesung gekostet haben, und die Feier und das Erleben der Gabe der Eucharistie uns verwandeln und uns die lebendige Anwesenheit des Auferstandenen offenbaren möge, der uns auf unserem Weg begleitet und in der Geschichte wirkt (vgl. Lk 24,13-35).

Mit Festigkeit und Entschiedenheit werden wir unsere prophetische Aufgabe fortführen und erkennen, wo der Weg der Wahrheit und des Lebens ist; indem wir unsere Stimme in den
sozialen Räumen unserer Völker und Städte erheben, ganz besonders zu Gunsten derjenigen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Wir möchten die Ausbildung von christlichen Politikern und Gesetzgebern anregen, damit sie zur Errichtung einer gerechten und brüderlichen Gesellschaft nach den Grundsätzen der Soziallehre der Kirche beitragen.

Eine Kirche, die Jünger und Jüngerinnen formt

Wir alle in der Kirche sind aufgerufen, Jünger und Missionare zu sein. Wir müssen uns und das ganze Volk Gottes dazu formen, um diese Aufgabe mit Verantwortung und Mut zu erfüllen.

Die Freude, Jünger und Missionare zu sein, ist besonders dort zu spüren, wo wir eine brüderliche Gemeinschaft bilden. Wir sind aufgerufen, eine Kirche mit offenen Armen zu sein, die jedes ihrer Mitglieder aufzunehmen und zu schätzen weiß. Daher ermuntern wir die Bemühungen, die in den Pfarrgemeinden unternommen werden, um das „Haus und die Schule der Gemeinschaft“ zu sein, indem wir kleine Gemeinschaften und kirchliche Basisgemeinden animieren und bilden sowie auch Laienverbände, kirchliche Bewegungen und neue Gemeinden.

Wir haben uns vorgenommen, unsere Präsenz und Nähe zu verstärken. Daher fordern wir in unserem pastoralen Dienst, jedem Menschen mehr Zeit zu widmen, ihm zuzuhören, ihm bei seinen wichtigen Ereignissen zur Seite zu stehen und zusammen mit ihm die Antworten auf seine Bedürfnisse zu suchen. Lasst uns dafür sorgen, dass alle, indem sie geschätzt werden, sich in der Kirche wie in ihrem eigenen Haus fühlen können.

Indem sie die Verpflichtung zur Bildung von Jüngern und Missionaren bekräftigt hat, hat sich diese Konferenz vorgenommen, die Phasen der ersten Ankündigung, die christliche Initiation und dem Heranreifen im Glauben größere Beachtung zu schenken. Lasst uns, ausgehend von der Stärkung der christlichen Identität, jedem Bruder und jeder Schwester helfen, den Dienst zu entdecken, den Gott von ihnen in der Kirche und in der Gesellschaft erwartet.

In einer Welt, die nach Spiritualität dürstet, und im Bewusstsein der Zentralität der Beziehung zum Herrn in unserem Leben als Jünger, wollen wir eine Kirche sein, die zu beten lernt und das Beten lehrt. Ein Gebet, das aus dem Leben und dem Herzen geboren wird und das der Ausgangspunkt ist für lebendige und partizipative Feiern, die den Glauben ermuntern und nähren.

4. Missionierende Jüngerschaft im Dienste des Lebens

„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“
(Joh 10,10).

Vom Abendmahlsaal von Aparecida aus machen wir uns auf, eine neue Etappe unseres pastoralen Weges zu gehen, indem wir erklären, dass wir uns in ständiger Mission befinden. Mit dem Feuer des Geistes wollen wir in unseren Kontinent die Liebe entflammen: „Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein … bis an das Ende der Erde” (Apg 1,8).

In Treue zum Missionsauftrag

Jesus lädt alle ein, an seiner Mission teilzunehmen. Niemand soll mit verschränkten Armen abseits stehen! Missionarisch sein bedeutet, das Reich Gottes zu verkünden, mit Kreativität und Mut, überall dort, wo das Evangelium nicht ausreichend verkündet oder aufgenommen wurde, besonders in den schwierigen und vergessenen Bereichen und über unsere Grenzen hinaus.

Wie die Hefe im Teig

Lasst uns Missionare des Evangeliums sein, nicht nur mit dem Wort, sondern vor allem mit unserem eigenen Leben, indem wir es ganz in den Dienst des Evangeliums stellen, sogar bis zum Martyrium.

Jesus begann seine Mission, indem er eine Gemeinschaft von missionierenden Jüngern formte, die Kirche, die der Anfang des Reiches ist. Seine Gemeinschaft war auch Teil seiner Verkündigung. Indem wir uns auf die Gesellschaft einlassen, wollen wir unsere Liebe und geschwisterliche Solidarität zeigen (vgl. Joh 13,35) sowie den Dialog mit den verschiedenen gesellschaftlichen und religiösen Akteuren voranbringen. In einer immer pluraler werdenden Gesellschaft wollen wir die Kräfte bündeln, um eine gerechtere, versöhntere und solidarischere Welt aufzubauen.

Der Tischgemeinschaft dienen

Die großen Unterschiede zwischen Reichen und Armen fordern uns auf, mit größerem Einsatz Jünger zu werden, die den Tisch des Lebens miteinander zu teilen verstehen, den Tisch aller Söhne und Töchter des Vaters, einen offenen Tisch, an dem niemand ausgeschlossen ist oder fehlt. Daher bekräftigen wir die vorrangige, evangeliumsgemäße Option für die Armen.

Wir verpflichten uns, die Schwächsten zu verteidigen, besonders die Kinder, Kranken, Behinderten, gefährdeten Jugendlichen, Alten, Strafgefangenen, Migranten. Wir tragen Sorge für die Respektierung des Rechts der Völker „indem wir die allen gesellschaftlichen Bereichen, besonders den indigenen Völkern zugrunde liegenden Werte verteidigen und fördern.“ (Benedikt XVI., Ansprache in Guarulhos Nr. 4). Wir werden unseren Beitrag dazu leisten, würdige Lebensbedingungen sicher zu stellen: Gesundheit, Ernährung, Bildung, Wohnung und Arbeit für alle.

Die Treue zu Jesus verlangt von uns, die Übel zu bekämpfen, die das Leben schädigen oder zerstören, wie Abtreibung, Kriege, Entführung, bewaffnete Gewalt, Terrorismus, sexuelle Ausbeutung und Drogenhandel.

Wir fordern die Führungskräfte unserer Nationen auf, die Wahrheit zu verteidigen und für das unantastbare, heilige Recht auf Leben und Würde des Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod Sorge zu tragen.

Wir stellen unseren Ländern die pastoralen Bemühungen der Kirche zur Verfügung, um die Förderung einer Kultur der Wahrheit zu unterstützen, die die verschiedenen Formen der Gewalt, der unrechtmäßigen Bereicherung und der Korruption an der Wurzel packt.

In Übereinstimmung mit dem Schöpfungsplan Gottesrufen wir alle lebendigen gesellschaftlichen Kräfte auf, unser gemeinsames Zuhause, die Erde, die von Zerstörung bedroht ist, zu hüten. Wir wollen eine menschliche Entwicklung fördern, die nachhaltig ist und gründet auf der gerechten Verteilung der Reichtümer und der Gütergemeinschaft zwischen allen Völkern.


5. Auf dem Weg zu einem Kontinent des Lebens, der Liebe und des Friedens

„Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid“
(Joh 13,35)

Wir, die wir an der V. Generalversammlung in Aparecida teilgenommen haben, wollen zusammen mit der gesamten Kirche als einer „Liebesgemeinschaft“ den ganzen Kontinent umarmen, um ihm die Liebe Gottes und unsere Liebe zu übermitteln. Wir wünschen uns, dass diese Umarmung auch die ganze Welt erreicht.

Am Ende der Versammlung von Aparecida rufen wir in der Kraft des Heiligen Geistes alle unsere Brüder und Schwestern auf, zusammen mit Begeisterung die Große Kontinentale Mission durchzuführen. Ein neues Pfingsten soll sich ereignen, das uns besonders dazu drängt, die Katholiken aufzusuchen, die scih entfernt haben, und all jene, die wenig oder nichts von Jesus Christus wissen, damit wir mit Freude eine Gemeinschaft in der Liebe Gottes, unseres Vaters, werden. Diese Mission soll alle erreichen, alle Bereiche umfassen und dauerhaft sein.

Mit dem Feuer des Heiligen Geistes wollen wir durch die Evangelisierung weiter unsere Heilsgeschichte hoffnungsvoll aufbauen, da wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben (Hb 12,1), nämlich die Märtyrer, Heiligen und Seligen unseres Kontinents. Mit ihrem Zeugnis haben sie uns gezeigt, dass Treue bis zum Ende möglich ist und sich lohnt.

Mit dem ganzen Volk im Gebet vereint vertrauen wir Maria, der Mutter Gottes und unserer Mutter, der ersten Jüngerin und Missionarin im Dienste des Lebens, der Liebe und des Friedens, die als Heilige Jungfrau von Aparecida und als Heilige Jungfrau von Guadalupe angerufen wird, den neuen Impuls an, der jetzt von dieser V. Generalversammlung aus für unsere Kirche in ganz Lateinamerika und der Karibik im Geist eines Neuen Pfingsten ausgeht.

In Medellín und Puebla haben wir am Ende gesagt „WIR GLAUBEN”. In Aparecida rufen wir wie in Santo Domingo mit all unserer Kraft aus: WIR GLAUBEN UND HOFFEN.

Wir hoffen…
-- eine lebendige, treue und glaubwürdige Kirche zu sein, die sich vom Wort Gottes und der Eucharistie nährt

-- unser Christsein als Jünger und Missionare Jesu Christi mit Freude und Überzeugung zu leben


-- lebendige Gemeinschaften zu bilden, die den Glauben nähren und zu missionarischem Handeln anregen


-- die verschiedenen kirchlichen Organisationsformen im Geist der Communio zu respektieren

-- mündige Laien zu fördern, die Mitverantwortung für die Sendung übernehmen, Gottes Reich zu verkünden und erfahrbar zu machen

-- die Frauen in Gesellschaft und Kirche aktiv zu beteiligen

-- an unserer vorrangigen und dem Evangelium entsprechenden Option für die Armen mit neuem Bemühen festzuhalten

-- die jungen Leute bei der Suche nach Identität, Berufung und Sendung und in ihrer Ausbildung zu begleiten, indem wir unsere Option für sie erneuern

-- mit allen Menschen guten Willens am Aufbau des Reiches Gottes zusammen zu arbeiten

-- die Pastoral des Lebens und der Familie mutig zu stärken

-- unsere indigenen und afroamerikanischen Völker zu ehren und zu achten

-- „damit alle eins werden“ im ökumenischen und im interreligiösen Dialog Fortschritte zu machen

-- diesen Kontinenten zum Modell für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden zu machen


-- die Schöpfung, das Zuhause aller Menschen, dem Plan Gottes entsprechend, zu hüten


-- für die Integration aller Völker Lateinamerikas und der Karibik zusammen zu arbeiten




Dieser Kontinent der Hoffnung soll auch zum Kontinent der Liebe, des Lebens und des Friedens werden!


Aparecida – Brasilien, den 29. Mai 2007

[Vom Lateinamerika-Hilfswerk „Adveniat“ zur Verfügung gestellte Übersetzung des portugiesischen Originals]