Das erfolgreichste Lernmittel ist die Liebe

Diskussion um Betreuungsgeld als würdeloses Getue bezeichnet

Rom, (ZENIT.org) Jan Bentz | 1154 klicks

ROM, 28. September 2012 (ZENIT.org). - Mit scharfen Worten hat die bekannte Autorin und Psychagogin Christa Meves die Diskussion über das Betreuungsgeld als würdeloses Getue verurteilt: „ Welch dumme Schändlichkeit, sich als Regierende über Monate hinweg darüber zu streiten, ob man den Müttern einen winzigen Brocken zum Überleben hinwerfen solle oder nicht!“

Sie verglich das Verhalten damit, „eine Ente, nachdem man sie zunächst einmal von schönen stillen Nistplätzen verjagt und damit genötigt hat, in einer Betonhöhle zu brüten, nun auch noch den Zugang zum Brotkorb entzieht und mit einem hingehaltenen Bröckchen vor ihrem Schnabel hin- und her fuchtelt.“

Die erfahrene Therapeutin erklärte, dies zerstöre nicht nur die Familien, sondern auch die Zukunft aller. Mütter seien die Quelle aller Lebenskraft, und sie seien durch ihre liebevolle Sorge imstande, Kinder zu liebes-und leistungsfähigen Menschen zu erziehen.

Meves forderte ein sofortiges Ende der Demütigungen und Missachtung von Müttern.

Auch die Wissenschaft habe eindeutig bewiesen, dass das erfolgreichste Lernmittel die Liebe sei. Mütter seien die unaufgebbarsten Ressourcen unserer Gesellschaft.

Die Zeit sei überreif für die Einsicht, dass „nur durch die Kinder getreuer Mütter ein Land zum Blühen gebracht und erhalten werden könne.“ 

Buchtipp: Christa Meves: Geheimnis Gehirn:Warum Kollektiverziehung und andere Unnatürlichkeiten für Kleinkinder schädlich sind, Resch 2008.