Das innere Glück der Berufung

Europäische Tagung zur Priesterberufung

Rom - Sankt Gallen, (ZENIT.orgCCEE) | 406 klicks

In einer Welt, in der häufig die berufliche Laufbahn und der eigene Erfolg im Mittelpunkt stehen, ist diese Selbstaufopferung zugunsten der Anderen und für den Glauben an Christus oft ein sehr umständlicher und mühsamer Weg, der uns aber auch mit Freude beschert – für einige ist das eine widersprüchliche Entscheidung, die jedoch von vielen verlangt wird. Die Chance, sich zum Priester berufen zu fühlen ist eine Gabe Gottes die in der Gemeinde der Gläubigen keimt. Es ist somit Aufgabe der christlichen Gemeinden diese „Freude zum Priestertum“ zu vermitteln, genauso wie es Aufgabe der Priester ist, die Freude an ihrem Amt zu pflegen. 

Vom kommenden 1.-4. Juli findet in der Casa La Salle in Rom (Via Aurelia 472) das jährliche von der Organisation des CCEE zur Koordination der europäischen Berufungspastoral (European Vocation Service [EVS] – www.vocations.eu) geförderte Treffen statt. Eine Woche lang werden sich alle Teilnehmer, darunter auch bischöfliche Vertreter und Delegierte für die Berufungspastoral aus 22 Bischofskonferenzen Europas, sowie Delegierte der Union der Konferenzen der Höheren Ordensoberen/innen in Europa (UCESM) und in Nordamerika (CMSM), über die heutige Lage der Priesterberufungen konfrontieren, vor allem im Hinblick auf die „Pastoralen Richtlinien zur Förderung der Berufungen zum Priestertum“ (2012) der Kongregation für die katholische Erziehung.