Das International Catholic Film Festival wird der Heiligen Kateri Tekakwitha gewidmet

Das Ereignis wird kommende Woche in Rom stattfinden

Rom, (ZENIT.org) Jill Carnà | 524 klicks

Während einer Pressekonferenz, die vergangenen Montag im Auditorium della Conciliazione in Rom stattfand, wurde das 4. International Catholic Film Festival „Mirabile Dictu“ vorgestellt.

Anwesend waren Liana Marabini, Regisseurin, Produzentin und Vorsitzende des Festivals, sowie Prinzessin Maria Pia Ruspoli, Vize-Vorsitzende der Festivaljury.

Das Festival wird kommende Woche, von Montag, dem 24. Juni, bis einschließlich Mittwoch, den 26. Juni, im Auditorium della Conciliazione in der Via della Conciliazione 4 in Rom stattfinden.

Die Idee des unabhängigen Festivals „Mirabile Dictu“ basiert auf einer Idee von Liana Marabini, die in der Film- und Literaturwelt sehr bekannt ist. Unterstützt von dem „Pontificio Consiglio della Cultura“prämiert das Festival außergewöhnliche Filme, die sich mit dem Thema des Glaubens und der Religion beschäftigen.

Diese Filme berühren „das Herz der Menschen, die Gefühle und geben Werteweiter.“ Es handelt sich um eine Veranstaltung, die Produzenten aus verschiedenen Genre, wie zum Beispiel Dokumentarfilme oder Fernseh-Serien, Möglichkeit und Raum gibt, christliche Werte zu fördern und die Geschichten besonderer Menschen zu erzählen. Für Marabini ist dieses Festival auch „eine Form der Evangelisierung“.

Die Jury von „Mirabile Dictu“, die sich aus drei festen und zwei wechselnden Mitgliedern zusammensetzt, hat aus 1830 Filmen eine Auswahl für die Nominierungen getroffen. Drei Filme aus verschiedenen Kategorien konkurrieren nun um die Auszeichnung des Festivals. Neben dem Gastgeberland Italien stammen die Filme aus Frankreich, der Schweiz, Österreich, Rumänien, Kanada, aus den Philippinen und den USA.

Es handelt sich um Nominierungen in den Kategorien bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller/beste Hauptdarstellerin, beste Dokumentarfilm und bester Kurzfilm.

Einen „Lifetime Achievement Award“ wird an Marie-Christine Barrault vergeben, gebürtige Französin und Allround-talent. Barrault ist eine Schauspielerin, die nicht nur im Kino, sondern auch in der Musik, im Fernsehen und im Theater großen Erfolg hat.

Die drei festen Mitglieder der Jury sind Prinzessin Maria Pia Ruspoli, Msgr. Franco Perazzolo, Repräsentant des Heiligen Stuhls und Michèle Navadic, bekannt im belgischen Fernsehen. Des weiteren gehören Armando Torno, Journalist bei der Tageszeitung „Corriere della Sera“und James Heartfield IV, amerikanischer Filmproduzent, dieses Jahr zu den Mitgliedern der Jury.

Neben den genannten Kategorien wird noch ein weiterer Preis an einen Film mit besonderer Bedeutung für den Glauben verliehen: der Capax Dei Foundation-Preis. Diesjähriger Gewinner ist der Film „In Her Footsteps: The Story of Kateri Tekakwitha“ von Matt Gallagher. Er erzählt von der Geschichte der heiligen Kateri Tekakwitha. Dieser Heiligen wird auch das 4. International Catholic Film Festival gewidmet.

In seinem Film zeigt Gallagher das Leben der ersten Heiligen indianischer Herkunft aus Amerika, die Evangelisierung und das Wunder von Jake, einem Jungen, der durch ihre Fürbitte geheilt wurde. Laut Marabini handle es sich um einen außergewöhnlichen Film. Die Vorsitzende des Festivals gibt zu, an Wunder zu glauben, weil sie „die Angst verschwinden lassen“.

Des weiteren organisiert der Ausschuss des Festivals eine weitere Veranstaltung, die im November in Rom stattfinden soll. Der Kongress, der den Namen „Die Heiligen und ihre Wunder: Kateri Tekakwitha“ trägt, beinhaltet unter anderem eine Vorführung des Filmes und eine Ausstellung mit Fotos, die das Leben der Heiligen zeigen. Nach Marabini sei es wichtig, auch das Leben der eher unbekannten Heiligen kennen zu lernen und mit Hilfe solcher Veranstaltungen zu präsentieren.