Das Jahr des Glaubens in Kambodscha

Benedikt XVI. sendet Video-Botschaft nach Kambodscha

Rom, (ZENIT.org) Jan Bentz | 895 klicks

Der Nationale Kongress der Kirche in Kambodscha zum Thema: „Das Zweite Vatikanische Konzil und die Kirche“ ist in Phnom Penh gestern, am 7. Januar, zu Ende gegangen. Zu diesem Anlass übermittelte Papst Benedikt XVI. eine Video-Botschaft nach Kambodscha, in der er sich an die Teilnehmer des Kongresses wandte.

Zum Anlass des Jahrs des Glaubens wurden die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Katechismus der Katholischen Kirche ins Kambodschanische übersetzt.

In der Ansprache seiner Video-Botschaft, die er in französischer Sprache hielt, lud er alle katholischen Gläubigen Kambodschas dazu ein, ihre Augen auf Jesus Christus zu richten, der Ursprung und Ziel des Glaubens ist, und der Welt seine Frohe Botschaft zu verkünden.

Gerade in diesem Land, in dem der Glaube dunkle Zeiten erlebt habe, sei es vonnöten, mit „Mut und Durchhaltevermögen“ am Glauben festzuhalten. Viele Katholiken seien gestorben und hätten mit ihrem Tod Zeugnis für die Wahrheit des Evangeliums abgelegt.

Der Papst ermutigte seine Zuhörer, den Worten des Apostels Paulus zu folgen, „demütig, friedfertig und geduldig“ zu sein und einander „in Liebe zu ertragen“ (Eph 4, 3).

Den Priestern, Seminaristen und Ordensleuten legte er ans Herz,  Zeichen der Lebendigkeit der Kirche zu sein. „Ihr habt euer Leben für Christus aufgegeben. Ihr und eure Gebete sind ein Zeichen der Hoffnung“.

Schließlich richtete er einige Worte an die Jugend und an die neugetauften Gläubigen der letzten Jahre und erinnerte sie daran, dass die Kirche ihre neue Familie sei. Er versicherte ihnen allein sein Gebet.

„Liebe Brüder und Schwestern, Priester und Gläubige Kambodschas, möge die Jungfrau Maria, Unsere Liebe Frau von Mekong, in ihrer Demut und Treue zum Willen Gottes euch in diesem Jahr des Glaubens erleuchten“.