Das Konklave -- Die deutschen Kardinäle

Teil 5/6: Joachim Kardinal Meisner

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 1599 klicks

Joachim Kardinal Meisner, Jahrgang 1933, ist seit 30 Jahren Kardinal. Der selige Papst Johannes Paul II. erhob ihn am 5. Januar 1983 zum Kardinal mit der Titelkirche Santa Pudenziana. Meisner, gebürtig aus Schlesien , studierte von 1959 bis 1962 Theologie in Erfurt. Das Theologiestudium schloss er 1969 mit einer Promotion an der Päpstlichen Universität Gregoriana ab. Bereits 1962 war Meisner zum Diakon in Neuzelle und in Erfurt zum Priester geweiht worden. Von 1963 bis 1975 war Meisner als Kaplan in Heiligenstadt und als Rektor des Caritasverbandes tätig. Im Jahr 1975 wurde er Weihbischof in Erfurt. Fünf Jahre später, am 17. Mai 1980, folgte die Ernennung zum Bischof von Berlin. Seit 1989 ist Meisner Erzbischof von Köln. Sein Wahlspruch lautet: „SPES NOSTRA FIRMA - Unsere Hoffnung steht fest“ (vgl. 2 Kor 1,7).

Kardinal Meisner ist Mitglied verschiedener Kongregationen und Kommissionen. Er ist Vorsitzender der Liturgiekommission und der Unterkommission für Mittel-und Osteuropa der Deutschen Bischofskonferenz, der Solidaritätsaktion RENOVABIS. Meisner ist Präsident der Bischöflichen Kommision „Ecclesia celebrans“. Außerdem ist er Mitglied der römischen Kongregation für die Bischöfe, der römischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, der römischen Kongregation für den Klerus, des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte, der Präfektur für die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls, des Kardinalsrates zum Studium der organisatorischen und wirtschaftlichen Fragen des Apostolischen Stuhls, des Obersten Komitees der Päpstlichen Missionswerke sowie der Kommission Weltkirche (X) der Deutschen Bischofskonferenz.

Meisner wurde mehrfach mit Ehrendoktorwürden ausgezeichnet. Seine Tätigkeit wurde mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt, wie dem Großen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland mit Stern und Schulterband.