Das Weltjugendtagskreuz erneuert die Welt

Interview mit P. Eric Jacquinet

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ROM, 27. April 2009 (ZENIT.org).- Vor einem Vierteljahrhundert, am 22. April 1984, überreichte Papst Johannes Paul II. jungen Menschen aus allen Teilen der Welt ein 3,80 Meter großes Holzkreuz: das Weltjugendtagskreuz. Sein Geschenk war mit dem Auftrag verbunden, es als „Zeichen der Liebe Christi für die Menschheit“ in die Welt zu tragen. Seither reiste das Kreuz beziehungsweise mittlerweile seine Kopie durch 58 Länder, wo es als bleibendes Zeichen der Hoffnung überall sehnsüchtig erwartet werde, wie P. Eric Jacquinet gegenüber ZENIT betonte. Der Priester ist innerhalb des Päpstlichen Rates für den Bereich „Jugend" verantwortlich.

Die Feier des 25. Jahrestages der Übergabe des Weltjugendtagkreuzes klang am vergangenen Mittwoch, dem 22. April, mit einer einstündigen Eucharistischer Anbetung und einer heiligen Messe im Jugendzentrum „San Lorenzo“ aus, die P. Jacquinet, der aus der Diözese Lyon (Frankreich) kommt, feierte.

Im anschließenden Gespräch mit ZENIT kam der Priester auf die Ausstrahlung des Weltjugendtagskreuzes zu sprechen: „Es klingt vielleicht seltsam, das zwei Holzbalken in Kreuzesform eine so große Kraft haben sollen, aber all jene, die ihren Glauben und ihr Vertrauen auf Jesus gesetzt haben, sind mit Trost und Frieden beschenkt worden."

Das Kreuz sei nicht nur ein äußerliches Zeichen, sondern vor allem „ein Zeichen für das Gnadengeschenk, das der Herr ins Herz eines jeden von uns senken möchte", fuhr P. Jacquinet fort. „Wir verfügen über Zeugenaussagen, die von Heilung, Frieden, Trost, Erlösung und neuem Leben berichten."

Aus diesem Grund wolle man auch den Aufforderungen von Papst Johannes Paul II. bereitwillig antworten und das Kreuz überall hin tragen. „Wir wissen, dass es sehr einfach ist, zum Herzstück des Glaubens vorzudringen“, so P. Jacquinet. „Durch die Liebe Gottes, die uns im Sohn zum Leben geworden ist und die wir der Welt zum Geschenk machen wollen, weil die Welt diese Hoffnung, dieses neue Leben dringend benötigt.“

Das Interview führte Mercedes de la Torre