Dekret zum Weltjugendtag in Rio de Janeiro

Papst Franziskus gewàhrt allen Pilgern den Ablass

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 670 klicks

Anlässlich des Weltjugendtages 2013 in Rio de Janeiro, Brasilien, gewährt die Apostolische Pönitentiarie, einer der drei höchsten Gerichtshöfe der katholischen Kirche, einen vollkommenen Ablass für alle, die zwischen dem 23. und 28. Juli als Pilger nach Rio de Janeiro reisen, und einen Teilablass für diejenigen, die im Gebet verbundenen sind. Der Ablass kann einmal am Tag nach den üblichen Regeln erhalten werden: Beichte, Kommunion und ein Gebet in der meinung des Heiligen Vaters. Als Fürbitte kann der Ablass auch auf Verstorbene übertragen werden. Ebenso kann den Ablass empfangen, wer die in Rio stattfindenden Feiern über die Medien verfolgt und diese zeitgleich verrichtet.

Wir veröffentlichen eine eigene Arbeitsübersetzung des Dekrets in Auszügen.

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Rio de Janeiro

Dekret

Anlässlich des „XXVIII. Weltjugendtages“, der im Jahr des Glaubens veranstaltet wird, werden die Ablässe gewährt.

Der Heilige Vater Papst Franziskus hofft, dass die jungen Menschen in Einheit mit den spirituellen Inhalten des Jahres des Glaubens, wie von Papst Benedikt XVI. angekündigt, die vom XXVIII. Weltjugendtag mit dem Thema „Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern“ (Mt 28,19) erhofften Früchte der Heiligung ernten können … und macht allen Gläubigen, die sich auf den Weltjugendtag entsprechend vorbereitet haben, das Geschenk des Ablasses.

a.– Es wird einmal am Tag der vollkommene Ablass gewährt, der durch die üblichen Bedingungen erlangt werden kann (die sakramentale Beichte, die Eucharistie und das Gebet nach Intention des Papstes, der auch als Fürbitte für die Seelen der Verstorbenen gewonnen werden kann, sowie auf wirklich reuige Gläubige, die gottesfürchtig an den heiligen und frommen Feiern teilnehmen, die in Rio de Janeiro stattfinden.

Gläubige mit Behinderung können den vollständigen Ablass … erhalten, indem sie im Geist an den heiligen Feiern des jeweiligen Tages teilnehmen und an den heiligen und frommen Liturgien via Fernsehen, Radio oder anderer Kommunikationsmittel teilhaben.

b.- Es wird allen Gläubigen der vollkommene Ablass erteilt, wo immer sie sich auch während des Treffens befinden mögen, wenn sie mit reumütiger Seele innbrünstige Gebete an Gott richten, wobei das offizielle Gebet des Weltjugendtags an die Jungfrau Maria, Königin Brasiliens, mit dem Titel „Nossa Senhora da Conceicao Aparecida“ einbezogen werden muss, sowie weitere Gebete an die Schutzheiligen der Begegnung, damit die jungen Menschen angespornt werden, sich in ihrem Glauben zu festigen und ein heiliges Leben zu führen.

Damit die Gläubigen an diesen himmlischen Gaben leichter teilhaben können, sollen sich die Priester, die von der zuständigen kirchlichen Autorität zur Abnahme der sakramentalen Beichte zugelassen sind, bereitwillig und großherzig zur Verfügung stellen, um sie zu hören, und die Gläubigen zu öffentlichen Gebeten für das gute Gelingen des Weltjugendtages anregen.

Das vorliegende Dekret hat Gültigkeit für diesen Anlass. Dem steht keinerlei gegenteilige Verfügung entgegen.

Gegeben zu Rom, am Sitz der Apostolischen Pönitentiarie, am 24. Juni im Jahr der Fleischwerdung unseres Herrn 2013, am Gedenktag Johannes des Täufers.

Manuel Kard. Monteiro Castro

Großpönitentiarier

Msgr. Krzysztof Nykiel

Regent