Delegation aus Waldmünchen in Rom zur Einweihung des Weihnachtsbaums

300 Pilger treffen Papst Franziskus

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 200 klicks

Am Freitag haben etwa 300 Pilger aus Waldmünchen, der Oberpfalz und Bayern anlässlich der Einweihung des Weihnachtsbaumes auf dem Petersplatz Papst Franziskus getroffen. Der Pontifex bedankte sich bei den Anwesenden für die 25 Meter hohe Tanne. Er sagte:

„Ich danke euch, liebe Freunde, für diesen großen Baum und für die kleinen, die in verschiedenen Bereichen der Vatikanstadt aufgestellt wurden. Mit diesen hochgeschätzten Gaben habt ihr eure spirituelle Nähe und die Freundschaft, die Deutschland und Bayern an den Heiligen Stuhl bindet, zum Ausdruck bringen wollen … Ich stehe euch mit meinem Gebet nahe und begleite den Weg eurer Gemeinden und des gesamten deutschen Volkes.“

Der Präsident des Governatorats, Giuseppe Bertello sagte, die Tradition der Einweihung des Weihnachtsbaumes auf dem Petersplatz sei aus der vorweihnachtlichen Zeit nicht mehr wegzudenken. Zum zweiten Mal bekomme der Vatikan einen Baum aus Bayern. Begonnen hatte die Tradition mit Johannes Paul II.. Bertello sagte, der Baum stehe in allen Kulturen als Symbol für das Leben; er gebe das Licht, um den Weg der Menschen zu erleuchten. Das Licht des Weihnachtsbaumes stehe für das Licht des Herrn, den die Menschen zu Weihnachten in ihren Herzen willkommen hießen. Abschließend wünschte er allen Anwesenden ein Frohes Weihnachtsfest.

Die ebenfalls anwesende bayrische Staatsministerin für Europaangelegenheiten, Beate Merk, sagte: „Dieser Baum ist ein schönes Zeichen der Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern; ein Symbol für das vereinte Europa.“