Delegation des Papstes im Südsudan

Hoffnung auf Zeit des Friedens und der Wohlfahrt

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JUBA, Freitag, 15. Juli 2011 (ZENIT.org). - Am 9. Juli wurde in Juba die neue Staatsgründung des Südsudans verkündet. Zu diesem feierlichen Anlass entsandte der Heilige Vater eine offizielle Delegation unter Leitung von Kardinal John Njue, Erzbischof von Nairobi und Präsident der Kenianischen Bischofskonferenz. Die Delegation, der auch Erzbischof Leo Boccardi, Apostolischer Nuntius in Sudan, und Msgr. Javier Herrera Corona, Sekretär der Apostolischen Nuntiatur in Kenia angehörten, überbrachten den Verantwortlichen des neuen Staates und all seinen Bürgern, von denen viele katholisch sind, die besten Wünsche für Frieden und Wohlstand.

Erzbischof Dominique Mamberti, Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten, sagte beim Empfang einer sudanesischen parlamentarischen Delegation unter Leitung von Ahmed Ibrahim Elthair, dem Präsidenten der sudanesischen Nationalversammlung, Friede, Versöhnung und Achtung der universellen Rechte (besonders der Religionsfreiheit) seien die Grundpfeiler, auf denen die neuen sozio-politischen Gegebenheiten der Region aufzubauen seien, und entscheidende Bedingungen, um der Zukunft mit Hoffnung entgegen zu sehen.

Der Heilige Stuhl, der seit 1972 beständige diplomatische Beziehungen mit der Regierung in Khartum unterhält und jeder Anfrage seitens der Regierung des Südsudan gebührende Beachtung schenken wird, forderte die internationale Gemeinschaft auf, den Sudan und den neuen unabhängigen Staat zu unterstützen, damit mittels eines offenen, friedlichen und konstruktiven Dialogs gerechte und angemessene Lösungen für die anstehenden Fragen gefunden werden könnten. Gleichzeitig drückte er die Hoffnung aus, dass diese Völker eine Zeit des Friedens, der Freiheit und Entwicklung genießen könnten.

[Übersetzung aus dem Englischen von Iria Staat]