Der Countdown zur 72-Stunden-Aktion läuft bis jetzt schon 130.000 Teilnehmer

Jugend-Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend

Rom - München, (ZENIT.orgBDKJ) | 442 klicks

Der Countdown zur 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) läuft. „Uns schickt der Himmel“ in Sprühkreidelettern in den Innenstädten, Jugendliche stellen überlebensgroße „72“-Ziffern, Bischöfe mit Schubkarren: Zum Auftakt, genau zwei Monate vor Aktionsstart, haben Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland am Wochenende einen Vorgeschmack auf die größte Jugend-Sozialaktion in Deutschland gegeben. „Damit haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gezeigt, dass die 72-Stunden-Aktion groß, bunt und Spuren hinterlassen wird“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler.

2.850 Aktionsgruppen haben sich bundesweit bereits angemeldet. Damit beteiligen sich schon jetzt rund 130.000 Aktive (85.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, 44.500 Unterstützer) in allen 16 Bundesländern, 27 Bistümern und in 272 regionalen Koordinierungskreisen. Gruppen können sich weiterhin anmelden unter www.72stunden.de. „Uns schickt der Himmel — Die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ läuft vom 13. bis 16 Juni 2013 erstmals bundesweit. Dabei werden Jugendgruppen in drei Tagen eine gemeinnützige Aufgabe lösen, ehrenamtlich und selbst organisiert. „Wir freuen uns über so viele Kinder und Jugendliche, die bereit sind, gemeinsam Gutes zu tun. Jede Gruppe hilft, die Welt ein Stück besser zu machen“, so Tänzler.

Spielplatz für Flüchtlingskinder, Vorlesen für Wachkomapatienten

Einige Gruppen wissen schon, welche Herausforderung sie ab dem 13. Juni erwartet. So lesen Kinder und Jugendliche in Unna jungen Wachkomapatienten vor, in Friedrichshafen zaubert eine Gruppe mit einem Sternekoch ein Festmahl für Obdachlose, in Balve (Sauerland) errichten Jugendliche einen Kinderspielplatz für ein Flüchtlings-Auffanglager, Jugendliche kicken 72 Stunden lang einen Bananenball durch ganz Bochum und sammeln Spendengelder für afrikanische AIDS-Waisen. Rund die Hälfte der Gruppen wird erst am Nachmittag des 13. Juni erfahren, welche soziale Aufgabe sie in 72 Stunden schaffen muss.

Zum Presseauftakt am Samstag, 13. April, haben Aktionsgruppen in ganz Deutschland gezeigt, was in ihnen steckt. In Mainz haben Jugendliche in Anwesenheit von Kardinal Karl Lehmann und der rheinland-pfälzischen Jugendministerin Irene Alt das Logo der 72-Stunden-Aktion mit Sprühkreide gesprüht. Gleiches in Trier, wo Jugendliche mit Bischof Dr. Stephan Ackermann aktiv waren. Eine Sozialaktion im Schnelldurchlauf mit Schubkarre und Werkzeug absolvierte der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann. Jugendliche in Köln haben den Aktions-Auftakt vor dem Dom mit der kölschen Pop-Band Cat Ballou gefeiert. Zum Countdown-Start malten sie eine riesige Stoppuhr auf die Domplatte. „Das Signal ist: Mit Engagement und zahlreicher Unterstützung werden Jugendliche in 72 Stunden Spuren hinterlassen“, ist Tänzler sicher.

Robert Zollitsch und Kristina Schröder Schirmherren auf Bundesebene

Dabei können sich die Aktionsgruppen auf die Unterstützung von Prominenten verlassen. „Ich freue mich, dass die Kinder und Jugendlichen mit der 72-Stunden-Aktion das junge und sympathische Gesicht der Kirche und ihrer Botschaft erstrahlen lassen“, sagt Erzbischof Robert Zollitsch. Als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist er Schirmherr für die 72-Stunden-Aktion auf Bundesebene. Ebenfalls Schirmherrin ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder. „Die Kinder und Jugendlichen packen dort an, wo die Kraft, das Geld oder die Zeit fehlen, um eine gute Sache voran zu bringen“, lobt Schröder in ihrem Grußwort die Aktionsgruppen.

Jones, Lichter, Höfl-Riesch: Prominente Unterstützung

Zu den prominenten Unterstützerinnen und Unterstützern der Aktionsgruppen in den Bistümern gehören unter anderem die Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch, Fernsehkoch Horst Lichter, Schlagerstar Roland Kaiser und die ehemalige deutsche Fußballnationalspielerin Steffi Jones. Mit Bundestagspräsident Norbert Lammert, der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann sind nur drei der zahlreichen Polit-Promis aus der Bundes- und Länderpolitik genannt.

Neben dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Bischofskonferenz sind das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion. Der bundesweite Medienpartner katholisch.de sendet 72 Stunden live. Mehr Infos unter www.72stunden.de.