"Der Dreifaltige Gott, Einheit der Menschen - Der christliche Monotheismus gegen die Gewalt"

Dokument der Internationalen Theologischen Kommission veröffentlicht

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 372 klicks

Das Dokument der Internationalen Theologischen Kommission „Der Dreifaltige Gott, Einheit der Menschen - Der christliche Monotheismus gegen die Gewalt“ setzt sich mit dem Thema auseinander, wie sich Monotheismus und Gewalt zueinander verhalten. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der christliche Glaube die Religion von jedem Machtstreben und jeder Gewalt reinige. Der christliche Glaube vermittle der Religion die eigentliche Bedeutung des menschlichen Seins.

Auf der Homepage der Internationalen Theologischen Kommission heißt es zu dem Dokument: „In ihrer Berufungsperiode 2009-2014 hat die Internationale Theologische Kommission eine Untersuchung zu einigen Aspekten der christlichen Gottesrede durchgeführt – besonders berücksichtigt wurde die These, nach der ein notwendiges Verhältnis zwischen Monotheismus und Gewalt bestünde. Die Arbeiten wurden von einer Unterkommission unternommen. Vorsitzender dieser Unterkommission war Prof. Philippe Vallin, und deren Mitglieder waren: Prof. Peter Damian Akpunonu, Prof. Gilles Emery O.P., S. Exz. Msgr. Savio Hon Tai-Fai S.D.B:, S. Exz. Msgr. Charles Morerod O.P, Prof. Thomas Norris, Prof. Javier Prades López, S. Exz. Msgr. Paul Rouhana OL, Prof. Pierangelo Sequeri und Prof. Guillermo Zuleta Salas.

Die Diskussionen dieses Themas erfolgten in den verschiedenen Treffen der Unterkommission und in den Plenarsitzungen der Internationalen Theologischen Kommission selbst (in der Zeit von 2009 bis 2013). Der vorliegende Text, mit dem Titel ‚Der Dreifaltige Gott, Einheit der Menschen. Der christliche Monotheismus gegen die Gewalt‘, wurde von der Internationalen Theologischen Kommission ‚in spezifischer Form‘ am 6. Dezember 2013 verabschiedet. Der Text wurde dann dem Vorsitzender der Kommission vorgelegt, S. Exz. Msgr. Gerhard L. Müller, dem Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, der seine Veröffentlichung genehmigt hat.“

Die Theologische Kommission setzt sich aus Theologen, die unterschiedlichen „Schulen“ und Nationen angehören, zusammen. Die maximal 30 Mitglieder der Kommission werden auf fünf Jahre ernannt.

Eine Zusammenfassung des Dokuments in deutscher Sprache, die von „Civiltà Cattolica“ verfaßt worden ist, kann unter diesem Link nachgelesen werden.

Das vollständige Dokument in deutscher Sprache kann auf der Homepage der Internationalen Theologischen Kommission eingesehen werden.