Der Gedanke an Tod und Auferstehung, Impuls für das christliche Leben

Grußworte von Papst Benedikt XVI. am Ende der Generalaudienz

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ROM, 6. November 2008 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat dazu ermutigt, in diesen Tagen ein wenig innezuhalten und sich die Frage zu stellen, was nach diesem Leben kommen wird.



„Die Kirche lädt uns in diesen Tagen ein, für unsere lieben Verstorbenen zu beten, und das Gedenken an sie lädt uns ein, über das Geheimnis des Todes und des ewigen Lebens nachzudenken“, erklärte der Papst gestern, Mittwoch, am Ende der Generalaudienz. Die elfte Katechese über den heiligen Paulus hatte er zum Anlass genommen, um das Geheimnis der Auferstehung zu betrachten, das in der Christologie des Völkerapostels eine zentrale Rolle einnehme und sichtbar mache, dass Jesus Christus wirklich Gott sei.

„Der Gedanke an den Tod möge für euch, liebe Jugendliche, kein Grund zur Trauer sein, sondern ein Ansporn, um eure Jugend voll und ganz zu würdigen und zu schätzen und euer Denken immer auf die geistigen Werte zu lenken, die nicht vergehen.“

Jene Menschen, die krank sind und leiden müssen, ermutigte Benedikt XVI., ihr Vertrauen in den Herrn immer wieder zu erneuern. Sie dürften sich bewusst sein, dass man sich allezeit und in jeder Lebenslage in Gottes Hand befinde. „Er ist für uns der gute und barmherzige Vater.“

Der letzte Gruß des Bischofs von Rom galt wir üblich den jungen Ehepaaren, von denen einige im Hochzeitsgewand erschienen waren. Die Aussicht auf ewiges Leben möge sie bestärken, sich bei allen familiären Angelegenheiten „von Christus und seinem Evangelium leiten“ zu lassen.