Der Heilige Stuhl fordert die Freilassung der in Kenia entführten Ordensfrauen

Papst Benedikt XVI. sorgt sich um ihre Lage

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ROM, 28. November 2008 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. sorgt sich um die in Kenia entführten Ordensfrauen, das erklärte der Leiter des Vatikanischen Presseamts heute. Der Papst fordere nachdrücklich die Freilassung der beiden Schwestern, die in Afrika im Einsatz sind.

P. Federico Lombardi SJ, veröffentlichte am gestrigen Donnerstag ein Kommuniqué, das erneut auf das Schicksal von Schwester Maria Teresa Olivero und Schwester Caterina Giraudo aufmerksam macht, die sich seit mehr als 15 Tagen in den Händen von bewaffneten Verbrechern in Kenia befinden. Dort sind die beiden Ordensfrauen für ihr großherziges Engagement für die Ärmsten bekannt.

Benedikt XVI. verfolge besorgt die Tatsache, dass die Entführung weiterhin andauere. Der Heilige Vater, so das Kommuniqué, stehe dem Leiden der beiden Ordensfrauen, ihren Familienangehörigen und der Kontemplativen Missionsbewegung Charles de Foucauld im Gebet nahe.

Der Heilige Stuhl hoffe darauf, dass „diese schmerzhafte und extrem ungerechte Situation, deren Opfer zwei völlig unschuldige und wohlverdiente Menschen sind, zu einer baldigen Lösung kommt“.

Die beiden Ordensfrauen arbeiteten für die somalischen Flüchtlinge. Sie wurden von einer bewaffneten Bande in Elwak in einer Entfernung von 230 Kilometer von Mandera in der Nähe der Grenze zu Somalia entführt. Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass die Entführer die Schwestern in dieses Land verschleppt haben.

Die Kontemplative Missionsbewegung Charles de Foucauld von Cuneo arbeitet seit 1984 in dieser Region Kenias. Die Missionare kümmern sich um unterernährte Kinder und chronisch kranke Menschen, die zu einem Großteil aus Somalia stammen und Muslime sind.