Der Internationale Eucharistische Kongress vereint die Welt in Dublin

Tausende versammeln sich zur Feier und zur Anbetung der Eucharistie

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Von Junno Arocho

DUBLIN, 11. Juni 2012 (ZENIT.org). - An einem ungewöhnlich sonnigen Tag, der die Stimmung zusätzlich erhellte, versammelten sich Teilnehmer aus aller Welt zum 50. Internationalen Eucharistischen Kongress in Dublin. Die in die verschiedenen angebotenen Ausstellungen vertieften Besucher und singende Arm in Arm gehende Jugendliche verbreiteten eine Atmosphäre mit Händen greifbarer Freude. Viele Menschen hier halten an folgender Botschaft fest: Aus der Gnade, die der Kirche und dem Sakrament der Eucharistie entströmt, kann eine wahre Gemeinschaft entstehen, selbst bei einem so vielfältigen und grandiosen Zusammentreffen wie diesem.

Auch eine Gruppe von 52 Pilgern aus der Diözese Vancouver, Kanada, unter der Leitung von Sabiniana Banares war im Hauptstadion der Dubliner RDS (Royal Dublin Society) Arena zugegen. Sie zählen zu den geschätzten insgesamt 900 Pilgern aus Kanada.

Mit der Gruppe war P. Amador Abundo, der geistliche Begleiter, gekommen. Er betrachtete den Eucharistischen Kongress als Gelegenheit, die dem Glauben Fernen zu erreichen. „Wir setzen uns dafür ein, unsere Brüder und Schwestern, besonders die Katholiken, zum Glauben zurückzuholen. Die Eucharistie ist uns bestimmt eine Hilfe bei ihrer Wiederaufnahme in die Kirche. In meiner Pfarrgemeinde erlebe ich eine fortwährende Verehrung der Eucharistie. Ich versuche immer, die Menschen dazu zu bewegen, zu kommen, und vor unserem Herrn im Allerheiligsten Sakrament zu beten. Das ist unsere einzige Möglichkeit, ihre Rückkehr zum Glauben zu erbitten“, so P. Abundo.

Unter den Besuchern des Kongresses befanden sich nicht nur Laien, die sich eine Bereicherung ihres spirituellen Lebens erhofften, sondern auch geweihte Menschen. Für Sr. Mary Dolora, die gemeinsam mit vier weiteren Nonnen des Ordens der Schwestern der Barmherzigkeit in Washington, D.C., angereist war, bietet das Ereignis die Chance, um ein Wachsen der eucharistischen Liebe und um eine Vertiefung des Glaubens in der Kirche und in der Heiligen Eucharistie zu beten, denn diese sei die Quelle und der Höhepunkt unseres ganzen Lebens.

Sie äußerte sich mit folgenden Worten: „Ich bete darum, dass unser aller Glaube vertieft werde. Mögen wir die Geschenke wahrhaft erkennen und in Erinnerung behalten, die wir im sakramentalen Leben der Kirche empfangen haben: in der Taufe, im Sakrament der hl. Eucharistie und in der Buße“.

[Übersetzung des englischen Originals von Sarah Fleissner]