Der Papst lädt zu einem solidarischen Mittagessen in Mailand ein

100 bedürftige Familien werden von den Wohlfahrtsorganisationen der Diözese ausgewählt

| 796 klicks

ROM, 25.Mai 2012 (ZENIT.org). - Im Rahmen seines Besuchs des VII. Weltfamilientreffens in Mailand Anfang Juni wird Benedikt XVI. als konkretes Zeichen der Gastfreundschaft und Solidarität ein Mittagessen für 100 bedürftige Familien zur Verfügung stellen.

Das Ereignis wird am 3. Juni 2012, dem letzten Tag der Papstvisite in Mailand, an der Katholischen Universität Mailand veranstaltet werden.

Die Gastgeber sind die lokalen Caritasorganisationen, die 100 Familien, insgesamt etwa 300 Personen, für das Mittagessen auswählen. Die potenziellen Teilnehmer sind Menschen aus aller Welt; unter anderem Familien, die an den schlimmen Folgen der Wirtschaftskrise leidend, politische Flüchtlinge, Einwanderer, ältere allein Lebende- und Paare, die mit den tagtäglich an ihren Beschwerden Anteil nehmenden Freiwilligen und Sozialarbeitern bei einer gemeinsamen Mahlzeit zusammenkommen werden.

Es handelt sich dabei jedoch nicht um die einzige Initiative der Solidarität, die das VII. Weltfamilientreffen kennzeichnet. Familien, denen es an den finanziellen Mitteln für eine interkontinentale Reise fehlt, wird eine Teilnahme dank eines von der Familienstiftung eingerichteten Fonds ermöglicht.

Während drei Monaten konnte der „Hospitality Fund for Families of the World“ (Fond „Gastfreundschaft für die Familien der Welt“) etwa 50.000 Euro aus kleinen Spendenbeträgen zusammentragen. Mit diesen Geldmitteln, die vom Missionsbüro der Diözese Mailand verwaltet wurden, konnte 28 Familien aus Sambia, Weißrussland, Brasilien, Albanien und den Kongo geholfen werden.

Dank der Beziehungen zwischen den Ambrosianischen Missionaren und ihren Ursprungspfarren erhielten diese Familien auch von den Gläubigen der Pfarren der Diözese Mailand Unterstützung, die in vielen Fällen nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch ihre Wohnungen öffnen und den Pilgern während der Tage des Zusammentreffens ihre Gastfreundschaft anbieten.

[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]