Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog wird 50 Jahre alt

Seit einem halben Jahrhundert fördert das Dikasterium die Verbreitung der Botschaft für die Schafe außerhalb der Herde

Vatikanstadt, (ZENIT.org) Deborah Castellano Lubov | 305 klicks

Das Ziel des Rats ist in den folgenden Worten des Herrn enthalten: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen“, denn dieser Rat bemüht sich um eine Einbeziehung dieser „Schafe“.

Mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit auf jene zu richten, die sich nicht zum christlichen Glauben bekennen, wurde das Dikasterium am 19. Mai 1964 mit dem Apostolischen Schreiben „Progrediente Concilio“ von dem im Oktober heiligzusprechenden Papst Paul VI. als „Sekretariat für Nichtchristen“ eingerichtet.

Der Päpstliche Rat wird am Montagnachmittag eine Konferenz zum Thema „50 Jahre des Dienstes im interreligiösen Dialog“ abhalten. Die Redebeiträge stammen dabei von den folgenden Geistlichen: dem Präsidenten des Dikasteriums Kardinal Jean-Louis Tauran, dem Sekretär Pater Miguel Angel Ayuso Guixot sowie Pater Damian Howard des Heythrop College in London.

Das Dokument „Dialogue in Truth and Charity: Pastoral orientations for Interreligious Dialogue“ (Dialog in Wahrheit und Nächstenliebe: Pastorale Leitlinien für den interreligiösen Dialog) wird an die Anwesenden verteilt werden und bietet Priestern und Gläubigen auf konkreten Vorgaben und den Erfahrungen der Lokalkirchen basierende Orientierungshilfen für die Fortsetzung des Weges des interreligiösen Dialogs.