Der Rosenkranz, Auftrag und Geschenk Mariens, ist „das“ Friedensgebet

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ROM, 8. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat die Gläubigen darum ersucht, „für den Frieden in den Familien, den Nationen und auf der ganzen Welt“ den Rosenkranz zu beten.



Diesen Auftrag habe die Jungfrau und Gottesmutter Maria den Menschen hinterlassen, hob der Heilige Vater gestern, Sonntag, hervor, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz.

Der Papst erinnerte die Pilger, die sich zum Angelus-Gebet auf dem Petersplatz versammelt hatten, an die Erscheinungen von Fatima (Portugal). Dort hatte sich die Jungfrau vor genau 90 Jahren den drei Hirtenkindern Lucia, Jacinta und Francisco gezeigt und sich ausdrücklich als die „Muttergottes vom Rosenkranz“ vorgestellt.

Wie Benedikt XVI. anmerkte, hatte sie dabei allen Menschen nachdrücklich empfohlen, „den Rosenkranz jeden Tag zu beten, um das Ende des Krieges zu erlangen“. Dieser Aufforderung sollte auch heute entsprochen werden; die Gläubigen des 21. Jahrhunderts sollten sich gewissermaßen dazu „verpflichten“, den Rosenkranz zu beten.

Der Bischof von Rom wies darauf hin, dass das Rosenkranzgebet als „Geschenk“ Mariens an die Menschheit dazu diene, „auf Jesus zu schauen, ihn in der Betrachtung seines Lebens zu lieben und ihm immer treuer nachzufolgen“.

Mit Blick auf den Weltmissionssonntag am 21.Oktober unterstrich der Heilige Vater auch die allgemeine Berufung zum missionarischen Einsatz. „Die Verkündigung des Evangeliums bleibt der erste Dienst, den die Kirche der Welt schuldet“, bekräftigte er, während er den Einsatz der Missionare in aller Welt würdigte. Die Gläubigen forderte er auf, den Missionsauftrag der Kirche durch das Gebet und auch materiell zu unterstützen und selbst missionarisch zu wirken.

„Die Erfahrung der Mission ist Teil der christlichen Bildung, und es ist wichtig, dass die Jungendlichen und die jungen Menschen sie selbst erleben können“, erklärte Benedikt XVI. nach dem Gebet des „Engel des Herrn“, als er sich jenen Jugendlichen zuwandte, die sich im Rahmen der vierten römischen Stadtmission „Jesus ins Zentrum“ für die Verbreitung des Glaubens eingesetzt hatten. „Fahrt fort, für das Evangelium jeden Tag Zeugnis abzulegen.“