Der Staatssekretär des Papstes läutet das Marianische Jubeljahr ein

Kardinal Bertone zelebriert einen Festgottesdienst im Marienheiligtum

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AVELLINO, 6. September 2012 (ZENIT.org). - Die Verdienste der Jungfrau Maria erschöpfen sich keineswegs in ihrer Mutterschaft des Herrn. Laut Kardinal Tarcisio Bertone, der am Samstag, dem 1. September 2012, einen Festgottesdienst in der Benediktiner-Abtei Montevergine in der Provinz Avellino feierte, sei sie für den Willen Gottes empfänglich gewesen.

Im Heiligtum von Irpinia eröffnete der Sekretär des Papstes das marianische Jubeljahr, das Papst Benedikt XVI. anlässlich des 700jährigen Bestehens der offiziellen Verehrung des Marienbildes Unserer Lieben Frau von Montevergine ausgerufen hatte.

Zusätzlich zu diesem Jahrestag feierte die Benediktinergemeinschaft auch die Rückführung der Gottesmutterikone in ihre Ursprungskapelle. Im Jahre 1960 war das Bild in das Innere der neuen Basilika des Heiligtums übergeführt worden.

In einem Interview mit Radio Vatikan bezeichnete Kardinal Bertone das Jubiläumsjahr als „eindringlichen und dringenden Aufruf, zur Verkündigung des Glaubens eine reiche Aussaat des Wortes Gottes für eine Neuevangelisierung in unserer Zeit zu bezeugen.“

Er betonte die Heiligkeit und Größe Mariens in ihrer Rolle als Helferin Gottes, als Spenderin der Gnade und der Barmherzigkeit für alle Gläubigen, die sich an sie wenden.

[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]