Der Vatikan, Bush und die Embryonenforschung

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VATIKAN, 26. Juli 2001 (ZENIT.org).- Der Leiter des vatikanischen Pressesaales, Joaquín Navarro-Valls hat im Bezug auf die Ansprache des Papstes an den amerikanischen Präsidenten Bush vom 23. Juli 2001 einer Erklärung abgegeben, die wie folgt lautet:



"Der Heilige Vater wollte die Gelegenheit nutzen, um die ethische Unannehmbarkeit der "Vorschläge zur Herstellung von menschlichen Embryonen zu Forschungszwecken, die während des Prozesses zur Vernichtung verurteilt sind" zu wiederholen. Andererseits ist es wichtig, nicht zu vergessen, was Johannes Paul II. in seiner berühmten Enzyklika "Evangelium vitae" geschrieben hat":

"Dieselbe moralische Verurteilung gilt der Vorgangsweise, die menschliche noch lebende Embryonen oder Föten - mitunter ausschließlich zu diesem Zweck im Reagenzglas "hergestellt" - entweder als "biologisches Material" oder als Organ- oder Zellstofflieferant zur Transplantation und Krankheitsbehandlung benutzt. Die Eliminierung unschuldiger menschlicher Geschöpfe, wenn auch zum Wohle anderer, stellt einen absolut inakzeptablen Akt dar".