Der Vatikan stellt einen Finanzanwalt als externen Berater ein
Damit folgt der Heilige Stuhl den Empfehlungen des Europaratsausschusses Moneyval
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VATIKANSTADT, 13. September 2012 (ZENIT.org).- Im Sinne einer im Juli durchgeführten Evaluierung der Bemühungen um Finanztransparenz des Vatikans wurde nun ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Einhaltung der internationalen Vorschriften gesetzt.
Der Heilige Stuhl reagiert weiterhin auf die Empfehlungen des Moneyval-Berichts und trifft Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz und Vertrauenswürdigkeit in Finanzfragen. Ziel dieser Maßnahmen ist die wirksame Bekämpfung der Geldwäsche.
Das 1997 gegründete Europarat-Komitee Moneyval ist mit der Evaluierung der nationalen Systeme zur Bekämpfung der Geldwäsche innerhalb der europäischen Mitgliedsstaaten betraut.
Der neu eingesetzte Berater ist der Schweizer Anwalt und Experte in der Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) René Brülhart, der acht Jahre lang die Liechtenstein Financial Intelligence Unit FIU ( Meldestelle zur Bekämpfung der Geldwäsche) in Liechtenstein leitete. Im Rahmen seiner Funktion als deren Präsident wurde er im Jahr 2010 zum Vizepräsidenten der Egmont Group, des weltweiten Zusammenschlusses der nationalen FIUs ernannt.
[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]


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