Der Vatikan studiert neue Religiöse Bewegungen

Neue Horizonte, Neuevangelisierung, Analysen

Rom, (ZENIT.org) | 537 klicks

Am 16. Mai fand im „Domus Sanctae Marthae“ ein Studientag über die neuen geistlichen Bewegungen statt, organisiert vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog. Das Ziel der Initiative ist, das Thema zu vertiefen und ihm eine größere Aufmerksamkeit zu schenken. Teilgenommen haben Stellvertreter der verschiedenen vatikanischen Dikasterien, der päpstlichen Universitäten und der italienischen Bischofskonferenz sowie des Vikariates von Rom.

Der Päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog, gemeinsam mit der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und dem Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen und des Rates für die Kultur, haben bereits seit einiger Zeit das Studium der neuen geistlichen Bewegungen begonnen.

Msgr. Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Neuevangelisierung, sprach über die „Neuen Bewegungen und die Neuevangelisierung“;  P. Michael Fuss von der Päpstlichen Universität Gregoriana nahm das Thema „Die neuen Horizonte des Heiligen. Dialog und Konfrontation zwischen Glaube und Aberglaube“ in Angriff. Msgr. Juan Usma Gomez, Mitglied des Rates zur Förderung der Einheit der Christen, sprach über „Katholiken und Pfingstler gegenübergestellt: Identität, Beziehung und Perspektiven“. P. Michael Gallagher SJ sprach über das „Phänomen des New Age und die neuen geistlichen Bewegungen: Analyse und kulturelles Umfeld“.

Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog hatte den Studientag eröffnet und beschlossen, P. Miguel Angel Ayuso Guixot, Sekretär desselben Dikasteriums fungierte als Moderator.