Der Weg zur Erkenntnis führt über die Person: Rimini-Treffen 2009 zu Ende

Abschlusserklärung von „Gemeinschaft und Befreiung“

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RIMINI, 31. August 2009 (ZENIT.org).- Als „echtes ‚Wunder’, das sich seit 30 Jahren wiederholt“, bezeichnet die Gemeinschaft „Comunione e Liberazione“ (Gemeinschaft und Befreiung) ihr eben zu Ende gegangenes Treffen, das alljährlich im italienischen Rimini stattfindet. Das Motto des Meetings für die Freundschaft unter den Völkern lautete diesmal: „Wissen ist immer ein Ereignis“.



Rund 800.00 Personen waren gekommen, um aus dem spirituellen Erbe von P. Luigi Giussani, des Gründers der 1954 in Italien entstandenen Bewegung, zu schöpfen. Sie hörten 300 Referenten zu, darunter der frühere britische Premierminister Tony Blair, der Einblick in die Geschichte seiner Konversion zum katholischen Glauben gewährte (ZENIT berichtete).

Die Referenten – so die Veranstalter – trugen zur „Verwirklichung eines neuen Wissens über die Wirklichkeit bei und erreichten in mancher Hinsicht sogar die Vermittlung des letzten Sinns der Dinge… Sieben Tage lang konnten die Teilnehmer erfahren, dass die Reise der Erkenntnis nicht durch abstrakte Reden oder Erklärungen ausgelöst wird, sondern durch die Begegnung mit Personen, die die Wirklichkeit auf neue und attraktive Weise erschließen lassen; schließlich wird ein solches Treffen von der Verheißung der Wahrheit und des Guten getragen.“

In der Abschlusserklärung zur Großveranstaltung wird darüber hinaus betont: „Das Meeting bot in Treue zu seiner Tradition Zeiten aufrichtiger Ökumene mit Vertretern jüdischer, orthodoxer und islamischer Traditionen, belebt durch den ernsthaften Willen zum Dialog für eine friedliche Koexistenz in Wahrheit und Verschiedenheit.“

Das Motto für das 31. Meeting für die Freundschaft unter den Völkern in Rimini im kommenden Jahr 2010 wird in dem Schreiben ebenfalls bekannt geben. Es lautet: „Dass die Natur, die uns dazu bewegt, großartige Dinge zu wünschen, das Herz ist.“