Deutsche Malteser gründen neues geistliches Zentrum

Im „Kloster Bad Wimpfen" antworten Malteser auf eine Not der heutigen Zeit

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KÖLN/BAD WIMPFEN, 19. März 2009 (ZENIT.org).-. Mit einem Pontifikalhochamt unter der Leitung von Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr eröffneten die Malteser am Sonntag, dem 15. März, in der Klosterkirche St. Peter in Bad Wimpfen ein neues geistliches Zentrum.

„Das Kloster soll mit seinem besonderen Charakter einen Raum bilden für die Gotteserfahrung. Die Malteser antworten damit auf eine Not der Zeit, auf den Hunger des Menschen nach Gott", so Johannes Freiherr Heereman, Regent des deutschen Subpriorates des Malteserordens, über das neue Angebot.

Geboten werden den Menschen aus der Region und allen anderen, die Zugang zum Christentum suchen, Einführungsvorträge in den christlichen Glauben, gemeinsame liturgische Feiern, Zeit für die persönliche Begegnung mit Gott und geistliche Begleitung.

Das ehemalige Ritterstift war seit 1946 eine Benediktinerabtei. Die Hausherren kamen aus Grüssau in Schlesien, von wo sie vertrieben worden waren. Die Malteser unterhalten seit 2006 ihre Bezirksgeschäftsstelle Heilbronn/Neckar/Tauber unter der Leitung von Peter Neuhauser auf dem Klostergelände. Der gesamte Komplex wurde den Maltesern im Jahr 2008 anvertraut.

Leiterin von „Kloster Bad Wimpfen" ist seit dem 1. Februar 2009 die Theologin Pia Maria Hirsiger. Täglich bietet das Kloster auch die Möglichkeit zur Teilnahme an Chorgebet und Eucharistiefeier.

Die Malteser setzen sich christlich und engagiert für Bedürftige ein. Der Laienorden bietet Hilfe für mehr als acht Millionen Menschen pro Jahr weltweit. 53.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt sind an mehr als 700 Orten präsent und werden von über 950.000 Förderern und Mitgliedern unterstützt.