Die Bekehrung zu Christus, „vielleicht die wichtigste Aufklärung“

Bischof Marx über die höchst erfolgreiche Trierer Ausstellung „Konstantin der Große“

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7. November 2007 (ZENIT.org).- „Das verbindende Element, der rote Faden in der europäischen Geschichte war der christliche Glaube. Und diese Geschichte ist noch nicht zu Ende“, bekräftige der Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx am 4. November während der Eucharistiefeier im Trierer Dom.



Am letzten Tag der überaus erfolgreichen Ausstellung „Konstantin der Große“ wies der Bischof darauf hin, dass die Entscheidung des Kaisers aus dem vierten Jahrhundert, Christ zu werden, einen „Qualitätssprung in der Geschichte Europas“ bedeutet habe. „Es war vielleicht die wichtigste Aufklärung; es war etwas Großes, etwas Wunderbares.“

An die Gläubigen appellierte er, sich immer wieder neu die Frage nach der eigenen Identität zu stellen und zu überlegen, was der christliche Glaube auch zur Zukunft Europas beitragen könne.

Während der fünf Ausstellungsmonate wurden nach Angaben des Bistums Trier 353.974 Eintrittskarten verkauft, was rund 800.000 Einzelbesuchen in den drei beteiligten Museen (dem Rheinischen Landesmuseum, dem Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum sowie dem Stadtmuseum Simeonstift) entspricht.

1.413 Exponate in Vitrinen, darunter 685 Leihgaben von 160 Museen und Privatsammlern aus 19 verschiedenen Ländern, konnten im Rahmen der 6,6 Millionen Euro teuren Landesausstellung bewundert werden.